Standardzimmer
Die Standardzimmer entsprechen allen Anforderungen für einen angenehmen Aufenthalt. Sie verfügen über die in Paris gängige Standardgröße für Hotelzimmer und sind mit zwei Einzelbetten oder einem Doppelbett, Nachttischen, Overhead-Beleuchtung, einer Kommode und einem Schrank ausgestattet.Außerdem ist jedes Zimmer mit Fernsehen mit 22 Kanälen, Minibar und Telefon mit möglicher Ferngesprächsverbindung ausgestattet. Das Badezimmer ist komplett eingerichtet und verfügt über einen Haarföhn. Alle Schlafzimmer
sind mit Klimaanlage.
Superior-Zimmer
Die Superior-Zimmer verfügen über eine angenehme Größe und sind mit Einzelbetten oder einen Queensize-Bett ausgestattet. Zudem sind die Zimmer mit einer Kommode, Nachttischen, einem Schrank, einem Gepäckregal und Overhead-Beleuchtung ausgestattet. Darüber hinaus sind ein kleiner Schreibtisch und ein Safe vorhanden. Außerdem ist jedes Zimmer mit Fernsehen mit 22 Kanälen, Minibar und Telefon mit möglicher Ferngesprächsverbindung ausgestattet. Die Badezimmer ist komplett eingerichtet und verfügt über
Bad/Dusche sowie einen Kosmetikbereich mit Haarfön. Alle Schlafzimmer sind vollständig klimatisiert.
Executive-Zimmer
Die Executive-Zimmer verfügen über eine beträchtliche Größe und sind mit einem gemütlichen Wohnbereich ausgestattet. In den geschmackvoll eingerichteten Zimmern mit Komfort der Sonderklasse können Sie einen angenehmen und entspannenden Aufenthalt in Paris genießen. Für diese Zimmer sind Queensize-Betten, Kingsize-Betten oder Einzelbetten verfügbar. Sie sind mit Kommode, Schrank, Lampen, Schreibtisch und Safe ausgestattet. Außerdem sind eine Minibar, ein Fernseher mit 22 Kanälen und ein Telefon mit
möglicher Ferngesprächsverbindung vorhanden. Die Badezimmer verfügen über eine angenehme Größe und sind mit Bad/Dusche, Kosmetikbereich und Haarföhn ausgestattet. Alle Schlafzimmer sind vollständig klimatisiert.
Zimmerausstattung
- 16"-Kabel-Satellitenfernseher
- Minibar
- Kaffeemaschine/Wasserkocher
- Dataports
- Haarföhn
- Bügeleisen/Bügelbrett
- Zimmerservice 12:00-14:00 Uhr und 20:00-22:30 Uhr
- Elektronisches Schließsystem
- Direktwahltelefon
- Radiowecker mit UKW/Mittelwelle
- Dusche/Wanne
- Handtuch in Mindestgröße
- 8 Kleiderbügel
- Komplette Verdunkelung
- Einbau- oder Kleiderschrank
- Trinkgläser aus Porzellan/Keramik oder Glas
- Weckrufe
- Fenster mit Doppelverglasung
- Individuell regelbare Klimaanlage und Heizung
- Safe im Zimmer
Hotelausstattung & Serviceleistungen
- Cocktailbar
- Kostenlose Zeitung
- Babysitter auf Anfrage
- Concierge
- 24-Stunden-Rezeption
- Uniformiertes Personal
- Gästebefragungsbogen
- Express-Checkout
- Theaterkasse
- Geldwechsel
- Mehrsprachiges Personal
- Gepäckaufbewahrung
- Wäschereiservice für Gäste
- Safe
- Fahrstuhl
- Sitzgelegenheit - öffentliche Bereiche
- Öffentliche Parkplätze in der Nähe, geringe Gebühr
- Autovermietungsfiliale
- Faxdienst
- Kopierdienste
- Taillevent, berühmtes Feinschmeckerrestaurant
Verpflegung
Paris - Weltstadt an der Seine
Paris ist eine zu jeder Zeit und auf jede Weise abwechslungsreiche Stadt. Die Kultur- und Kunsthauptstadt Frankreichs besitzt jede Menge historische Bauten und Museen und hat bis heute ihren legendären Charme bewahrt. Das Gesicht der Stadt ändert sich beinahe mit jedem Straßenwechsel. Entdecken Sie das historische Paris, welches das moderne Paris harmonisch in sich aufgenommen hat, und jene Sehenswürdigkeiten, die zum Ruf von Paris beigetragen haben: der Louvre, die Champs-Elysées, der Arc de Triomphe, die
Basilika Sacré-Ceur, das Château de Versailles... Besuchen Sie auch einige der unzähligen Pariser Museen, die sich meist in wunderbaren historischen Gebäuden befinden.
Paris kommt nie zur Ruhe. Mehr als 300 Veranstaltungen pro Abend, zig Ausstellungen, Straßen und Nächte voller Leben sollten es Ihnen unmöglich machen, sich in Paris zu langweilen. Und sollten Ihnen einmal Bedürfnis nach Ruhe haben, können Sie sich in einem der zahlreichen Pariser Gärten und Parks ausruhen und von der Sonne wärmen lassen. Romantisches Paris, historisches Paris, kulturelles Paris, Sie haben die Wahl. Genießen Sie die.
Der Louvre
Der Louvre, der ursprünglich ein Königspalast war, beherbergt bereits seit 1793 ein Museum, das heute international einen hervorragenden Ruf hat. Dies verdankt der Louvre u.a. Ausstellungstücken wie der Mona Lisa oder der Venus von Milo. Neben diesen "Klassikern" beinhaltet der Louvre eine reichhaltige Sammlung von Kunstgegenständen aus allen Epochen bis zum 19. Jahrhundert: z.B. orientalische, griechische und römische Kunst, Skulpturen, etc. Die ägyptische Sammlung beansprucht einen großen Teil des
Museums, ebenso wie die Malerei mit französischen Malern des 14. bis 19. Jahrhunderts, italienischen Malern und der Flandrischen Schule. Für den Besuch des Louvre sollten Sie sich schon ein bis zwei ganze Tage Zeit nehmen, andernfalls können Sie nur einen Bruchteil des Museums besichtigen. Vom Museum abgesehen ist der Louvre natürlich auch ein schönes historisches Gebäude und ein Stück französisches Kulturerbe.
Ganz in der Nähe befindet sich der Jardin des Tuileries, der sich für schöne, entspannende Spaziergänge eignet. Im 17. Jahrhundert beauftragte Colbert (u.a. Oberintendant der königl. Bauten unter Ludwig XIV.) den Gartenarchitekten André Le Nôtre mit den Verschönerungsarbeiten dieses Parks. Die damalige Gestalt hat der Garten bis heute bewahrt. Wenn Sie den Park durchqueren, gelangen Sie zur Place de la Concorde mit dem ursprünglich von Ramses II. in Luxor errichteten Obelisken und, etwas später, zur Place
Vendôme mit ihren vielen Juweliergeschäften.
Der Palais Royal und seine Gärten
Der Palais Royal wurde im Jahre 1632 im Auftrag des Kardinals Richelieu erbaut. Während der Pariser Kommune wurde der Palais 1871 in Brand gesteckt. 1875 begann man mit der Wiederherstellung, seit welcher der Palais den Conseil d'Etat (oberstes Verwaltungsgericht und Beratungsorgan für die Legislative) beherbergt. Die schönen Arkaden des Palais Royal laden zum flanieren zwischen den Antiquitätenhändlern ein, welche sich um die 252 gestreiften Säulen des Künstlers Daniel Buren niedergelassen haben. Im
ebenfalls von Kardinal Richelieu angelegte Garten, der mit Louis Philippe d'Orléans erbauten Gebäuden umgeben ist, kann man herrlich entspannen.
Der Eiffelturm
Der als veritabler Höhepunkt der Pariser Weltausstellung von 1889 errichtete Eiffelturm ist schon lange zu dem Wahrzeichen von Paris, wenn nicht ganz Frankreichs, geworden. Von der Spitze des 307 m hohen Turmes hat man einen herrlichen Rundumblick auf Paris. Allerdings gelangt man zu Fuß über 350 bzw. 700 Stufen nur bis zur ersten (57 m) und zweiten Plattform (115 m). Vorzuziehen ist allerdings die Benutzung der Aufzüge. Von der 2. Plattform geht ein einziger Aufzug hinauf zur 3. Plattform in 247 m Höhe.
Zu den Füßen des Eiffelturms befindet sich der ehemalige Truppenübungsplatz Champ-de-Mars, ein geschichtsträchtiger, heute aber erholsamer Park, der zu den Hauptschauplätzen der Französischen Revolution gehörte. Ganz in der Nähe befindet sich das Hôtel des Invalides (17. Jahrhundert, mit Armeemuseum) und die Grabkirche Napoleons, der prachtvolle, im Stil der französischen Klassik erbaute Dôme des Invalides (1675-1706), sowie die Ecole Militaire (1759-82).
Champs-Elysées
Die Champs-Elysées sind ebenfalls ein Wahrzeichen von Paris. Die "schönste Avenue der Welt" ist jedoch nicht nur eine Einkaufs- und Vergnügungsstraße, an welcher sich ein Luxusgeschäft ans andere reiht. Der untere Teil zur Place de la Concorde hin wird vielmehr von parkähnlichen Anlagen gesäumt, in denen sich Museen, Theater und einige Restaurants befinden. In die andere Richtung enden die Champs-Elysées am Arc de Triomphe, welcher ab 1806 im Auftrage Napoleons zum Ruhm der siegreichen französischen Armeen
errichtet wurde. Seine Vollendung (1836) erlebte Napoleon allerdings nicht mehr.
1920 wurde zu Füßen des Triumphbogens das Grabmal des unbekannten Soldaten angelegt. Der Komplex ist 50 m hoch und 45 m breit und trägt an seiner Außenseite riesige Skulpturen und Friese, die den Auszug, die Siege und die glorreiche Rückkehr der Armeen wiedergeben. An den Innenseiten findet man die Namen der Generäle und weiterer Schlachten. Von der Aussichtsplattform kann man hat man einen schönen Ausblick über die Stadt. Übrigens ist Fußgängern das oberirdische Überqueren der verkehrsreichen Place de
l'Etoile, in deren Mitte sich der Triumphbogen erhebt, verboten.
Das Panthéon
Das Panthéon (1756-1790) steht an der Stelle einer früheren Kirche, die der heiligen Geneviève geweiht war, der Schutzpatronin von Paris, und war selbst ursprünglich als Kirche geplant. Dann brach jedoch die Französische Revolution herein und man beschloss, das klassizistische Bauwerk zu einer Huldigungsstätte für ruhmreiche Franzosen zu machen. (ein "Pantheon" war im Altertum ein Tempel, der allen nationalen Gottheiten gewidmet war). Die 42 Fenster des Baus wurden zugemauert. So entstand außen der etwas
kalte, innen der düstere Eindruck eines Mausoleums, der seitdem das Gebäude charakterisiert. Auch heute noch ist das Panthéon ein "Dom der großen Männer" Frankreichs.
Die links hinter dem Panthéon in der Rue Clovis gelegene Kirche Saint Etienne du Mont ist eines der reizvollsten Bauwerke von Paris, da sie aufgrund der langen Bauzeit (1492 bis 1622) die verschiedensten Baustile in sich vereint. Berühmt ist die Kirche für ihren Lettner (1530-41, Mittelstück aus Marmor; der letzte erhaltene in Paris) mit den Wendeltreppen an den Seiten. Rechts davon, am Eingang der Marienkapelle, befinden sich die Grabinschriften für den Philosophen Blaise Pascal und den Dramatiker Jean
Baptiste Racine, die in der Kirche bestattet sind.
Nicht weit entfernt befindet sich der sehr schöne Jardin du Luxembourg, eine Oase der Entspannung inmitten der Pariser Hektik. Der mittlere Teil des Parks mit dem achteckigen Wasserbecken und Springbrunnen ist nach dem Muster der französischen Klassik gestaltet, die äußeren Partien sind hingegen den aufgelockerten englischen Gärten nachempfunden. An der nördlichen Seite erhebt sich der 1615-31 für Maria von Medici im florentinischen Stil erbaute Palais du Luxembourg, der seit 1800 Sitz des Senats ist. Er
ist leider nur in Teilen und nur sonntags für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Marais-Viertel
Das Marais, das - wie der Name bereits sagt - ursprünglich einmal ein Moor war, ist heute eines der schönsten Viertel in Paris. Hinter jeder Straßenecke erwarten Sie neue Eindrücke und architektonische Sehenswürdigkeiten.
Hier liegt auch der vielleicht schönste Platz von Paris, die Place des Vosges. Mit der Fertigstellung des Platzes unter Heinrich IV. entstand eine großartige Festkulisse, die ein unbekannter Architekt im Renaissance-Stil symmetrisch angeordnet hatte. Auf dem Platz fanden Turnierspiele, königliche Empfänge, Hochzeiten und auch Duelle statt.
Der viereckige ehemalige "Königsplatz" ist vollständig umbaut. Im Norden (Pavillon de la Reine) und im Süden (Pavillon du Roi) befinden sich die königlichen Wohnhäuser, die in die einheitliche Fassade eingegliedert und gleichzeitig Torbauten sind. Heute ist der Platz mit seinen Springbrunnen und Bäumen eine Erholungsstätte. Die Arkaden laden zum Flanieren ein.
Auf dem Weg von der Rue Vielle du Temple (hier hatte einst der Templerorden seinen Sitz) zur Rue des Francs Bourgeois kommen Sie am Marché Saint Paul vorbei, ein magischer Ort, an dem sich unter den Portalvorbauten Antiquitäten- und Trödlergeschäfte aneinanderreihen.
Im Marais, z.B. in der Rue des Rosiers, ist eigentlich immer etwas los. Es gibt hier zahlreiche Cafés und Bars, welche von Parisern und Touristen frequentiert werden.
Das Marais ist auch das Zentrum des jüdischen Lebens in Paris. In den letzten Jahren hat es sich zudem zum Zentrum der Homosexuellen-Szene entwickelt, die das Viertel in gewisser Weise wiederbelebt hat. Sie sollten dieses abwechslungsreiche, stimmungsvolle Viertel also unter gar keinen Umständen verpassen.
Die Kathedrale Notre-Dame
Notre Dame wurde zwischen 1163 und 1330 erbaut und im 18. Jahrhundert aufgrund vieler Beschädigungen während der Französischen Revolution restauriert. Die durch einen Roman von Victor Hugo berühmt gewordenen Kathedrale ist reich verziert und stellt ein schönes Beispiel gotischen Baustils dar. Die Kirche hat in der Geschichte Frankreichs oft eine besondere Rolle gespielt; z.B.: 1430 Krönung Heinrichs VI., 1804 setzt sich Napoleon hier selbst die Kaiserkrone auf, 1944 feiert de Gaulle die Befreiung von
Paris. Sehr lohnend wegen des Blicks auf das Quartier Latin ist die Besteigung der Türme, die durch eine offene Galerie miteinander verbunden sind. Auf dem Kirchplatz können Sie die archäologische Krypta besichtigen, die einige Spuren der Entwicklung der Kathedrale erkennen lässt.
Notre Dame befindet sich im Zentrum der Ile de la Cité, auf der sich auch der gewaltige Gebäudekomplex des Palais de Justice, die gotische Sainte-Chapelle, die Conciergerie (ehemals königliche Residenz, später berüchtigtes Staatsgefängnis) und andere sehenswürdige Bauwerke befinden.
Über eine Brücke gelangt man zur Ile Saint-Louis. Auf dieser Insel mit ihren schönen alten Häusern und Palais (Hôtels) für Adlige und wohlhabende Bürger lebten und leben viele illustre Persönlichkeiten Frankreichs, u.a. Baudelaire, Rousseau, Voltaire, Pompidou.
Tipp: die autofreie Pont Saint-Louis ist an warmen Sommerabenden ein beliebter Treffpunkt von Parisern und Touristen. In der ersten Gaststätte (links) auf der Ile Saint-Louis kann man sich mit erfrischenden Getränken versorgen.
Die Basilique du Sacré-Coeur
Sacré-Coeur ist ein Brennpunkt des Pariser Tourismus. Der kreuzförmige Zentralbau aus weißen Steinen, die bis weit über das Häusermeer unterhalb des Montmartre strahlen, wurde 1873 entworfen, aber erst 1910 fertiggestellt. Zusammen mit dem angefügten Chor und dem Turm wirkt diese Kuppelkirche wie eine byzantinische Fata Morgana. Vom Vorplatz mit der breiten Freitreppe hat man einen schönen Blick über ganz Paris. An warmen Tagen ist hier ebenfalls ein beliebter Treffpunkt für junge und jung gebliebene
Touristen und auch einige Pariser, die sich bei einer guten Flasche Wein von Straßenmusikanten und -künstlern unterhalten lassen.
Die Pariser Moschee (Mosqué)
Die 1926 im marokkanischen Stil erbaute Moschee ist besonders im Innern reich ausgeschmückt: kunstvoll geschnitzte Türen, kostbare Teppiche, die gebetsnische (Mihrab), die Kanzel für die Freitagspredigt (Mimbar) und die schöne Kuppel hinterlassen beim Besucher einen tiefen Eindruck. Die religiösen Gebräuche gebieten, dass man beim Betreten des Raums, die Schuhe auszieht. Höfe und Gärten im spanisch-maurischen Stil runden das Bild ab. Die Moschee ist vormittags und nachmittags für Besucher geöffnet und
befindet sich an der Place du Puits-de-l'Ermite (Metro Monge).
Die Sainte-Chapelle
Die Sainte-Chapelle auf der Ile de la Cité ist eine im 13. Jahrhundert vom heiligen Ludwig erbaute gotische Palastkapelle. Sie besticht durch ihre bauliche Eleganz und ihre farbigen Fenster, die bis weit hinunter zum Boden reichen und in tausenden Szenen die Geschichte des Alten Testaments und das Leben Jesu nacherzählen. Ursprünglich diente dieses architektonische Wunderwerk als Aufbewahrungsort von Reliquien (Dornenkrone und Splitter vom Kreuz Christi), die heute teilweise zu den Kirchenschätzen der
Notre Dame gehören. Die Sainte Chapelle stellt mit Notre Dame und der Conciergerie die letzten Zeugnisse des Mittelalters auf der Ile de la Cité dar.
Sainte-Marie-Madeleine
Der Grundstein der im allgemeinen nur als "Madeleine" bezeichneten pompösen, im klassizistischen Stil errichteten Kirche wurde 1763 unter Ludwig XV. gelegt. 1806 ließ Napoleon große korinthische und kleinere ionische Säulen errichten und machte aus der Madeleine einen "Tempel zum Ruhme der französischen Armee". Das Innere ist von 3 Kuppel überwölbt. Fast blasphemisch wirkt das Fresko in der Apsis, auf der man Christus einige historische Persönlichkeiten, u.a. Napoleon, zur Seite gestellt hat. Die Kirche
dient häufig als Austragungsort für Konzerte.
Montmartre (18. Arr.)
Der Montmartre-Hügel thront mit seiner Höhe von 130 m über Paris. Seinen Namen hat er von lat. "mons martyrium" - Berg der Märtyrer. Der Legende nach wurde der heilige Dionysius (Saint Denis), erster christlicher Bischof von Paris, im 3. Jahrhundert zu Füßen des Hügels enthauptet, was ihn nicht daran gehindert haben soll, mit seinem Kopf unter der Arm bis zu der Stelle gelaufen zu sein, an der noch heute die Grabkirche der französischen Könige steht, nämlich im heutigen Saint Denis. Zuvor ging er jedoch
noch zu einer Quelle, an der er sich das Blut abwusch, gerade dort, wo heute auf einem Brunnen ein steinernes Denkmal des kopflosen Dionysius steht (Square Suzanne Buisson in der Avenue Junot).
Auf dem Montmartre können Sie die Kirche Saint-Pierre-de-Montmartre des im 12. Jahrhundert erbauten, von Äbtissinen (abesses) geleiteten und einstmals mächtigen Benediktinerklosters entdecken. Vier schwarze Marmorsäulen stammen noch aus einer merowingischen Kirche aus dem 7. Jahrhundert.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Montmartre das Zentrum des Pariser Künstlerwelt. Große Künstler wie Berliotz, Picasso, Apollinaire, Toulouse-Lautrec, van Gogh und Manet haben den Hügel berühmt gemacht. Trotz der teilweise ziemlichen aufdringlichen Straßen-Portraitmaler rund um die Place du Tertre strahlt der Montmartre immer noch eine zauberhafte Atmosphäre aus, die einen auch heute noch in seinen Bann ziehen kann.
Bastille und 11. Arrondissement
Das "Quartier de la Bastille" hat sich in den letzten Jahren zu einer Hochburg des Nachtlebens entwickelt. Besonders entlang der Rue de Lappe und der Rue de la Roquette findet man hier viele stimmungsvolle Bars. Ganz in der Nähe befindet sich das ehemalige Dorf Charonne (Place Saint-Blaise), dessen Hauptstraße, Dorfplatz und Pfarrkirche samt Pfarrhaus mit Gemüsegarten bis heute erhalten sind.
rènes de Lutèce (5. Arr.)
Die Überreste dieser um das Jahr 200 erbauten römischen Arena besaßen ursprünglich eine ellipsenförmige Grundfläche, die etwa die Ausmaße des Kolosseums in Rom hatte. Der die Arena umgebende Park ist eine kleine Oase der Ruhe. Zu erreichen ist die Arena über die Rue de Navarre, Metro Cardinal-Lemoine.
Esplanade und Forum des Halles (1. Arr.)
Von ganz anderer belebter und geschäftiger Atmosphäre ist das Treiben in Les Halles. Kinos, Cafés und jede Menge Geschäfte laden die Freunde des Shoppings ein.
Metro
Das beste und am häufigsten benutzte Fortbewegungsmittel ist die Metro. Insgesamt gibt es 14 Metrolinien. Innerhalb des Pariser Metronetzes kann man mit einem Fahrschein beliebig oft umsteigen, solange man die Metrostationen nicht verlässt. Statt der teuren Einzelfahrscheine (1,30 Euro*) sollte man sich ein "Carnet de tickets" (9,60 Euro*) kaufen. Das sind 10 Fahrscheine auf einmal, die dann etwas preiswerter sind. Angeboten werden auch "Paris Visites"-Touristenkarten für 1 (8,35 Euro*), 2 (13,70 Euro*), 3
(18,25 Euro*) oder 5 Tage (26,65 Euro*), mit welchen es auch eine Preisermäßigung für staatliche Museen gibt. Ein "Mobilis"-Tagesfahrschein für's Stadtgebiet kostet 5 Euro. Für einen Wochenaufenthalt ist das Wochenticket (Coupon hebdomadaire) der "Carte Orange" mit unbegrenzter Benutzung der Busse und Bahnen geeignet (13,75 Euro*). Man bekommt sie an den Schaltern der Metrostationen und benötigt dazu ein Passfoto.
Bus und Taxis
Die ersten Metros fahren morgens ab 5.30 Uhr, die letzten kommen bereits gegen ca. 0.45 Uhr an den Endstationen an. Wer erst später nach hause möchte, kann mit einer der zehn Nachtbuslinien (Noctambus) fahren, die stündlich vom Châtelet-Platz aus zur Stadtgrenze fahren oder ein Taxi nehmen. Die Taxi-Preise sind eher niedriger als in Deutschland. Übrigens ist es in Paris völlig unüblich, sich im Taxi auf den Beifahrersitz zu setzen. Dieser bleibt in der Regel frei, auch wenn dadurch eine 4. Person nicht
mitfahren kann. Ausnahmen machen die Taxifahrer nur für Hunde - ihre eigenen natürlich.
Bei freien Taxis ist das Taxischild auf dem Dach weiß, bei besetzten rot erleuchtet. Ein Taxi telefonisch zu bestellen, lohnt sich in der Regel nicht. Am besten geht man zur nächsten verkehrsreicheren Straße und wartet ein paar Minuten, bis man ein freies Taxi heranwinken kann.
Im Bus sieht man natürlich am meisten von Paris, allerdings ist die Fahrtdauer aufgrund des hohen Pariser Verkehrsaufkommens meist recht lang. Zudem sind Busfahrten auch relativ teuer. Beim Umstieg von der Bahn auf den Bus müssen Sie ein neues Ticket kaufen bzw. entwerten. Ausnahmen: "Carte Orange" und "Paris Visites".
Sofern ihr Auto nicht demnächst ausgemustert werden soll, ist anzuraten, es in Paris nicht zu benutzen und mit Bus, Bahn oder Taxi zu fahren. Wer sich diese Abenteuer dennoch nicht entgehen lassen möchte, sollte schon über etwas stärkere Nerven verfügen.