Comfort Hotel Le Clocher de Rodez

Das 3***Hotel 'Le Clocher de Rodez' ist ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Als eines der historischen Hotels von Toulouse hat das Gebäude zahlreiche Künstler und Musiker beherbergt. Das Comfort Hotel Le Clocher de Rodez, ein ehemaliges Postrelais und Halt für Postkutschen, die hauptsächlich nach Rodez mit seinem Glockenturm fuhren, kann immer noch Spuren seiner Vergangenheit aufweisen. Dies wird in den Konferenzräumen, in manchen Fluren und in manchen Zimmern ersichtlich, die aus den berühmten rosafarbenen Backsteinen gebaut sind, die als Wahrzeichen der Stadt Toulouse gelten. Das Hotel befindet sich direkt im Zentrum der Stadt und ermöglicht es seinen Gästen somit, leicht die Schönheit der Stadt und die Kultur seiner Einwohner zu erkunden.


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Anreise Abreise Erwachsene Kinder Währung  

Comfort Hotel Le Clocher de Rodez im Detail

Unterbringung
Das Hotel verfügt über 45 Zimmer mit folgender Ausstattung:

  • Dusche/WC
  • Föhn
  • Klimaanlage
  • Sat.-TV und Canal +
  • Telefon

Hotelausstattung
  • Restaurant
  • Bar
  • Parkgarage (ca. € 9,50/Tag)
  • Lift
  • Tagungsraum
  • Nichtraucherzimmer
  • Hunde sind erlaubt
  • Internetzugang

Verpflegung
  • Amerikanisches Frühstücksbuffet

Toulouse
Als Stadt der Küste, als Universitätsstadt, Konstruktionsort der Caravelle, Concorde und des Airbus, als Hauptstadt der Midi-Pyrenees und Nachfolgerin des antiken Tolosa ist Toulouse ein Freiluftmuseum, das sich ständig und schnell ausdehnt (die neue Stadt Toulouse-Le Mirail mit den Bauten von Georges Candilis gehört zu den bedeutendsten Europas).

Toulouse liegt in der Ebene an einer Biegung der Garonne: Die Existenz einer Furt bewog die Römer, diesen Standort der ursprünglich keltischligurischen Stadt Vieille-Toulouse (8 km südlich) vorzuziehen. Im 5. Jh. wurde Toulouse Hauptstadt im Reich des gotischen Königs Alarich, der hier seinen berühmten Rechtserlass verkündete. Obwohl es zum Königreich Frankreich gehörte, wurde es lange von unabhängigen Grafen regiert.

Nach dem Kreuzzug gegen die Katharer trat Toulouse wieder in den Hintergrund. Auch als es der Krone einverleibt wurde, genoss es zahlreiche Privilegien und wurde von städtischen Beamten, den sog. capilouis, ziemlich großzügig verwaltet.

Toulouse, Sitz der 1323 gegründeten ältesten literarischen Bruderschaft, der Compagnie du Gai Savoir, wurde durch den Waidhandel besonders in der Renaissance Wolhabend.

Das Todesurteil gegen den Protestanten Calas, der 1762 angeklagt wurde, seinen Sohn getötet zu haben, um seinen Übertritt zum katholischen Glauben zu verhindern, erschütterte ganz Frankreich.

Toulouse ist seit Anfang dieses Jahrhunderts mit der Luftfahrt verbunden, seit dem Luftpostunternehmen, mit dessen abenteuerlichen Flügen sich die Namen von Latecoere, Daurat, Mermaz und Saint-Exupery verbinden.

Toulouse, die Stadt der Backsteinbauten, Kirchen, Kreuzgänge, Turmhäuser (in denen die capitouls wohnten) und vornehmen Hotels der Abgeordneten besitzt bemerkenswerte Museen.

Die ehem. Getreidehalle wurde in einen Konzertsaal umgebaut. In der Altstadt (um die Place Esquirol) mit ihren Gebäuden aus dem Mittelalter und der Renaissance wurden Fußgängerzonen angelegt (die alten Stadtviertelliegen um die belebte Place Esquirol). Der Hauptplatz ist die schöne Place du Capitole mit dem Rathaus aus dem 18. Jh., das seinen Namen von Kapitel (capitulum, von daher auch die capitouls) ableitet. Dieses 120 m lange Backstein- und Steingebäude besitzt einen Innenhof aus dem 16. und 17. Jh. und ist mit zahlreichen modernen Werken ausgestattet.

Die Kirche Notre-Dame-du-Taur in unmittelbarer Nähe, mit befestigter Fassade (14. Jh.), soll an der Stelle stehen, wo der Hl. Saturnin oder Semin um 250 den Märtyrertod erlitt, als er durch einen Stier zu Tode geschleift wurde.

Hotel de ville „Capitolo“
Eine Wanderung durch die Stadt beginnt man am besten beim „Capitole“, dem Rathaus, dessen Hauptfassade (Mitte 18. Jh.) den weiten Capitole-Platz beherrscht, der von Ziegelsteinbauten eingefaßt ist.

Der Innenhof des Rathauses „Cour Henri IV." wurde zu Beginn des 17. Jh. geschaffen. Im 1. Stockwerk befindet sich die „Galerie des Illustres“ (62 m lang) in charaktenstischer Ausstattung mit Gemälden und Dekorationen der akademischen Malerei (Ende 19. Jh.).

Im Südteil des Bauwerks wurde ein Theater eingerichtet. Hinter dem Capitole steht ein mächtiger Wachtturm (Mitte 15. Jh.).

Basilique Saint-Sernin
Die Basilika, die gegen Ende des 11. bis zur Mitte des 12. Jh. gebaut wurde, zählt zu den schönsten romanischen Kirchen Frankreichs.

Man betritt sie durch die „Porte Miegeville“ (die Skulpturen an diesem Portal stammen aus der romanischen Schule des Midi) oder durch das Portal „Porte des Comtes“ (mit romanischen Kapitellen).

Der Innenraum, in Ziegelstein ausgeführt und 115 m lang, erinnert an eine Wallfahrtskirche. Im Raum hinter dem Chor befindet sich das monumentale Grab von Saint-Sernin (oder Saturnin) aus dem 18. Jh. Hier wurden in das Mauerwerk auch sieben Marmorreliefs aus dem Ende des 11. Jh. eingefügt. Die zweistöckige Krypta enthält eine stattliche Zahl von Reliquiaren (12. —13. Jh.).

Musee Saint-Raymond
Dieses Museum liegt gegenüber der Basilika in einem ehemaligen Schulstift (Anfang 16. Jh.). Es besitzt gute Sammlungen zur Vor- und Frühgeschichte der Region.

Quartier de la Dalbade
Hier stehen vor allem in den Straßen Rue de la Dalbade und Rue de la Fonderie prunkvolle Bauten aus Ziegelstein, bei denen die schönsten Fassaden allerdings häufig zu den Innenhöfen hin liegen.

Zu diesen zählen etwa: „Hotel des Chevaliers de Samt-Jean de Jerusalem“ neben der Kirche von Dalbade (16. Jh.), das „Maison de Pierre“ (Anfang 17. Jh.) oder das „Hotel Guillaume Molinier“ mit einem herrlich gearbeiteten Renaissance-Portal.

Cathedrale Saint Etienne
Die in diesem Bezirk stehende Kathedrale hat eine architektonisch merkwürdige Anlage: das Kirchenschiff (Anfang 12. Jh.) und der Chor (Ende 13. und dem 14. Jh.) wurden nicht auf derselben Achse errichtet.

Adelshäuser
Im Quartier de la Dalbade verdienen die Adelswohnsitze einen Besuch: „Hotel d'Ulmo“ (Renaissance), 16. Rue Ninau, „Hotel de Mansencal“, 1. Rue Espinasse, „Hotel d'Espic“ (18. Jh.), 3. Rue Mage, „Hotel du Vieux-Raisin“, 26. Rue du Languedoc, dessen bildhauerischer Schmuck von erlesener Vielfalt ist, sowie das „Hotel Dahus“ und „La tour de Tournoer“ aus dem Ende des 15. Jh. (9. Rue Ozenne).

Musse des Augustins
Das Museum in einem ehemaligen Augustinerkloster ist das an romanischen Bildhauerwerken reichste Museum Europas. Außerdem besitzt es bedeutende Bilder von flämischen (Rubens), holländischen, italienischen, spanischen und französischen Malern (Delacroix, lngres, Toulouse-Lautrec, Vuillard, Picasso), sowie Werke der Toulouser Schule des 17. Jahrhunderts.

Place du Capitole
Treffpunkt der Einheimischen und Herz der Stadt.

Dieser große Platz wird von der majestätischen Fassade des Rathauses gesäumt und ist beliebter Treffpunkt der Toulouser. Sein Zentrum schmückt das berühmte "Croix Occitane" (Kreuz des Languedoc) mit den Tierkreiszeichen.

Schöpfer des Werks ist Raymond Moretti , von dem auch die Malereien in den Wölbungen der Arkaden stammen, die auf originelle Weise ganz unterschiedliche Toulouser Begebenheiten und Persönlichkeiten (Venus von Lespugue, Airbus, Carlos Gardel ) darstellen.

Capitole
Das Capitole verdankt seinen Namen den Versammlungen der "Capitouls", die die Stadt Toulouse verwalteten. Das 1759 fertiggestellte kommunale Gebäude hat eine wunderschöne, 128 m lange Fassade und ist innen mit Fresken, Büsten und historischen Gemälden des 19. Jh.s verziert. Im Hof wurde 1632 auf Anordnung Ludwigs XIII. der Herzog von Montmorency, Gouverneur von Languedoc, hingerichtet, weil er sich gegen den König aufgelehnt hatte.

Église N.-D.-du-Taur
Die ehemalige Kirche "Saint-Sernin-du-Taur" besitzt eine von achteckigen Türmchen flankierte Giebelwand, die zahlreichen Kirchen der Region als Modell diente. Der mit Zinnen versehene Glockenturm schließt mit einem Dreiecksgiebel ab. Schön sind auch die aus Backstein gebildeten Schmuckelemente.

Rue du Taur
Eine alte lebendige Straße zwischen Capitole und Saint-Sernin. Diese belebte und beliebte Straße wird von zahlreichen Buchhandlungen und Antiquitätenläden gesäumt. Sie verbindet den Place du Capitole mit der Basilika Saint-Sernin und erinnert in ihrem Namen an das Martyrium des Apostels Saint Sernin, der an einen Stier (taureau) gebunden durch die Stadt geschleppt wurde.

Rue St-Rome
Eine antike Straße, heute Fußgängerzone mit vielen Geschäften. Von zahlreichen schönen Gebäuden (Haus Nr. 3: "Hôtel de Gomère" oder Nr. 39: Haus von Augier Ferrier, dem Leibarzt von Caterina de' Medici) und vielen Geschäften gesäumt ist dieser Abschnitt der antiken Straße, die Toulouse vom Norden nach Süden durchquerte.

Basilique St-Sernin
Die aus rosafarbenem Ziegelstein erbaute Basilika Saint-Sernin mit ihrer zum Teil aus Naturstein bestehenden Apsis und dem oktogonalen Glockenturm ist das Wahrzeichen von Toulouse.

Zwischen 1080 und der Mitte des 14. Jh.s wurde sie errichtet und im 19. Jh. von Viollet-le-Duc restauriert. Besondere Beachtung verdienen die gemeißelten Kapitelle der Porte des Comtes und die herrlichen Skulpturen der Porte Miégeville .

Der weitläufige Innenraum ist typisch für eine große Wallfahrtskirche; er ist so konzipiert, dass er die in Massen einströmenden Gläubigen aufnehmen konnte, die von den verschiedenen im Chorumgang angeordneten Reliquien angelockt wurden. Toulouse war nämlich auch eine wichtige Station auf dem Jakobsweg. Sehenswert sind ferner der romanische Altar aus Pyrenäen-Marmor, ein Werk des Bernardus Gelduinus , das 1096 geweiht wurde, die Kapitelle der Empore und mehrere romanische Wandmalereien im nördlichen Querhausarm.

Die sieben Flachreliefs aus dem ausgehenden 11. Jh., die der Schule von Bernardus Gelduinus zugeschrieben werden und in die Wand der Krypta eingelassen sind, sind sehr eindrucksvoll. In der oberen Krypta befindet sich der Reliquienschrein von Saint Saturnin, in der unteren Krypta Schreine und Statuen der Apostel.

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