
8-Tage-Erlebnisreise
Erfahren Sie in einer Woche, wie sich Mythen und Legenden entwickeln konnten. Lassen Sie sich von den Zeugnissen der Vergangenheit begeistern und finden Sie Ihr persönliches Highlight. Vielleicht kommen auch Sie auf den Geschmack, Griechenland ein weiteres Mal zu besuchen.
Griechenland
Dort wo Europa und Asien aufeinander treffen, bildet Griechenland den südlichsten Zipfel der Balkanhalbinsel in Südosteuropa. Das Gebiet Griechenlands umfasst über 2000 Inseln im Ägäischen und Ionischen Meer, von denen nur ca. 165 bewohnt sind. Der Olymp ist die höchste Erhebung des Landes.
Griechenland ist eine der Wiegen der europäischen Zivilisation, und die griechischen Gelehrten des Altertums brachten die Philosophie, Medizin, Mathematik und Astronomie weit voran. Die Stadtstaaten spielten eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung demokratischer Regierungsformen. Das historische und kulturelle Erbe Griechenlands ist auch heute noch für die Literatur, Kunst, Philosophie und Politik der modernen Welt von Bedeutung.
Neben Italien ist Griechenland Europas wichtigstes klassisches Reiseland. Dichter und Denker haben es schon im 19. Jahrhundert durchstreift, immer auf der Suche nach den Überresten der großen Vergangenheit, den Ruinen der Akropolis in Athen, dem Palast des legendären Königs Minos auf Kreta oder den Überresten des antiken Delphi. Überall stößt man auf Geschichte, auf große Namen wie Odysseus und Perikles, Platon und Homer, Alexander der Große und Aristoteles.
Feuchte milde Winter und trockene heiße Sommer machen das maritime Klima Griechenlands aus. Zieht es den Urlauber in die Küstenregionen so findet er milde Winter vor. In diesen Regionen fällt selten Schnee, dafür aber viel Regen. Die Sommer gestalten sich auch hier sehr heiß. Betrachtet man das Inland, so stellt man fest, dass es in jenem sogar zu starken Schneefällen kommen kann. Selbst Wintersport ist durch den Gebirgscharakter möglich. Deshalb sind im Inland von Griechenland 19 Wintersportgebiete zu
finden.
Die griechische Küche kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits im Antiken Griechenland findet man Elemente, welche die griechische Küche auch heute noch prägen: viel Gemüse und Fisch und vor allem Zubereitungsarten, bei denen die Grundprodukte im Vordergrund stehen, besonders opulente Zubereitungen oder Würzungen also eher verpönt sind. Texte von Hesiod oder Homer belegen, dass Oliven, Wein, Granatapfel, Feige oder Quitten bereits vor mehr als zweitausend Jahren den Speiseplan bestimmten. Auch
die Tradition der Mezedes, kleine, variantenreiche Gerichte, die heute klassischer Begleiter zu Ouzo und Wein sind, wurde damals in etwas abgewandelter Form schon gepflegt.
Als eine der Mittelmeerküchen ist die griechische Küche geprägt vom Verzehr von reichlich Gemüse, Meeresfrüchten und Oliven (meist der Sorte Kalamata zum Verzehr, Koroneiki zur Ölpressung), neben den für diese Region typischen Kräutern und Gewürzen und wie hauptsächlich Rigani, ρίγανη (Oregano), Minze, Thymian, Salbei, Zimt und Paprika.
Die typisch griechische Küche bevorzugt Hauptgerichte, die im Backofen zubereitet werden und entweder dort warm gehalten oder ohnehin nur lauwarm verzehrt werden. Zu allen Gerichten wird Brot, meistens griechisches Weißbrot, gegessen. Man kocht im Allgemeinen mit viel Olivenöl und mit der allgemeinen Anhebung des Lebensstandards in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hat der Fleischkonsum stark zugenommen.
In den Küstenregionen spielt Fisch nach wie vor eine wichtige Rolle auf dem Speiseplan, auch wenn wegen der Überfischung des Mittelmeers die Preise für Fisch stark angestiegen sind. Allerdings ist das Angebot durch die in den letzten Jahren stark gestiegene Anzahl der Fischfarmen größer geworden, deren Erzeugnisse jedoch großteils exportiert werden.
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