InterCityHotel Celle

Wer gerne zentral wohnt und kurze Wege sowie gute Verkehrsanbindungen schätzt, fühlt sich im 3***InterCityHotel Celle schnell zuhause. Die Lage direkt an der Fußgängerzone und Altstadt, die freundlichen Zimmer, das leckere Frühstück und die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs lassen kaum Wünsche offen. Schöner kann man diese kleine Stadt und ihre große 700-jährige Geschichte nicht entdecken.


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InterCityHotel Celle im Detail

Lage
Das InterCityHotel Celle finden Sie mitten im Zentrum der historischen Altstadt mit ihren wunderbar romantischen Fachwerkgebäuden aus dem Mittelalter. Auch zum Hauptbahnhof oder zum Schlosstheater Celle, dem ältesten noch bespielten Theater Deutschlands, sind es nur wenige Schritte. Dank der direkten S-Bahnanbindung liegt das Hotel auch in nächster Nähe zum 39 Kilometer entfernen Flughafen – und zur Hannover Messe. Ein Standortvorteil, den Sie zum Beispiel während der CeBIT absolut genießen können.

Hoteleinrichtungen

  • 117 Zimmer und 4 Studios
  • Reinigungsservice
  • Kostenfreie Zeitungen
  • W-LAN im gesamten Hotel
  • Internet-Terminal
  • Fahrradverleih
  • Öffentliche Garage
  • Parkplatz
  • Kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Celle
  • 4 Tagungsräume bis 55 Personen
  • Restaurant
  • Bistro

Die Zimmer
Modern und freundlich – mit allem Komfort, den Sie als Reisender zu schätzen wissen. So präsentieren sich die Zimmer in den zentral gelegenen InterCityHotels. Hier lässt es sich in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Verkehrsknotenpunkten wunderbar wohnen und schlafen. Eine perfekte Ausstattung mit TV, ISDN-Telefon und Minibar ist in InterCityHotels dabei ebenso selbstverständlich wie der drahtlose Zugang zum Internet.

Standard Zimmer
Machen Sie es sich bequem in Zimmern (ca. 16 m²) mit Queen-Size Bett, Dusche/WC, WLAN, Minibar, Kabel-TV, Radio und PAY-TV, Schreibtisch. Nichtraucherzimmer sind auf Anfrage verfügbar.

Business Zimmer
Komfort in zentraler Lage in ruhigen Zimmern (ca. 16 m²) mit Queen-Size Bett oder zwei getrennten Betten, Dusche/WC, WLAN, Minibar, Kabel-TV, Radio und PAY-TV, Schreibtisch und Blick ins Grüne. Nichtraucherzimmer stehen auf Anfrage zur Verfügung.

Business Plus Zimmer
Komfortabel ausgestattet, bestens angebunden in Zimmern (ca. 16 m²) mit W-Lan, Sat-TV Radio, Flachbildschirm-TV, Pay-TV, Franz. Bett, Dusche/WC, kostenfreier Minibar, Coffee Maker, Blick ins Grüne, 1h W-Lan kostenfrei oder ein Telefonguthaben von EUR 5.00. Nichtraucherzimmer stehen Ihnen in der 3. Etage zur Verfügung.

Tagungen & Veranstaltungen
Hier tagt der Erfolg! Das Haus bietet Ihnen nicht nur Tagungsräumlichkeiten in angenehmer Atmosphäre, es hält Ihnen auch sonst in jeder Hinsicht den Rücken frei, damit Sie sich ganz in Ruhe auf Ihre Veranstaltung konzentrieren können.

Raum für Visionen – und Platz für den regen Gedankenaustausch der Tagungsteilnehmer: Im ansprechenden Tagungsbereich des InterCityHotel Celle ist beides gleichermaßen gewährleistet. Hier stehen Ihnen vier helle, freundliche Tagungsräume mit einer Kapazität bis 55 Personen zur Verfügung. Profitieren Sie von moderner Tagungstechnik und einem aufmerksamen, professionellen Service, der sich um alle individuellen Anforderungen rund um Ihre Veranstaltung kümmert.

Maximale Planungssicherheit für Sie und Ihre Tagung gewährleistet dabei auch die VDR-Zertifizierung des InterCityHotel Celle als Certified Conference Hotel nach 67 strengen Komfort- und Servicekriterien.

Technik & Ausstattung
In den modernen Tagungsräumen des InterCityHotel Celle steht alles auf Erfolgskurs. Eine detaillierte Übersicht über die vorhandene Technik und Ausstattung sowie optionale Zusatzleistungen finden Sie in der nachfolgenden Tabelle:
  • Dia-Projektor
  • Flipchart
  • Internet
  • Lautsprecheranlage
  • Leinwand
  • Mikrofon
  • Mikrofon (kabellos)
  • Overhead-Projektor 400 Watt
  • Overhead-Projektor 575 Watt
  • Pinnwand/Metaplan
  • Rednerpult
  • Telefon-Anschluss
  • TV
  • Video-Kamera VHS
  • Videorekorder
  • W-LAN

Sport & Aktiv
Wer rastet, der rostet! Da gibt es nur eins: den Körper fit und die Muskeln geschmeidig halten. Ob drinnen oder draußen, ob sportliche Höchstleistung oder lieber auf die ganz geruhsame Art – vom Hotel aus bieten sich Ihnen jede Menge Möglichkeiten, aktiv in Bewegung zu bleiben.

Wandern
Die historische Altstadt von Celle und die umliegende urwüchsige Heidelandschaft laden zum Verweilen und Entspannen ein. Viele befestigte Wanderwege bieten unendliche Möglichkeiten, zu kleinen Spaziergängen oder zu großen Wandertouren aufzubrechen. Nutzen Sie den Wanderkartenverleih und lassen Sie sich aus der Küche herzhafte Lunchpakete oder prall gefüllte Picknickkörbe mit auf den Weg geben. Sollten Sie weitere Touren planen, transportiert das Haus im Umkreis von 50 km Ihr Gepäck gerne bis zum nächsten Hotel.

Wandern in Celle und Umgebung
Attraktive Wanderziele in der Region Celle sind das romantisch gelegene Zisterzienserkloster Wienhausen oder die Bockwindmühle im Luftkurort Winsen. Hier, an der Aller, kann man wunderschön am Flusslauf entlang spazieren. Auch die Lüneburger Heide ist genau richtig für alle, die Bewegung lieben. Vor allem im autofreien Naturschutzgebiet rund um den Wilseder Berg können Sie Natur pur und herrlich frische Heideluft genießen. Mit ihren geringen Höhenunterschieden ist die Heide eine ideale Wanderregion auch für ungeübte Wanderer oder für Familien mit Kindern.

Radfahren
Die Residenzstadt Celle und die Lüneburger Heide bieten Radlern ideale Voraussetzungen für einen idyllischen Tag in der freien Natur. Gerne wird Ihnen ein Fahrradverleih in der Nähe des Hotels vermittelt und Ihnen Karten des beliebten Allerradwegs zur Verfügung gestellt. Für Ihre eigenen Räder sind im Haus ebenfalls Unterstellmöglichkeiten vorhanden. Auf Anfrage wird Fahrradtouristen das Gepäck bis zur nächsten Station in max. 50 km Entfernung transportiert. Auch die Lunchpakete und Picknickkörbe erfreuen sich großer Beliebtheit.

Radfahren in Celle und Umgebung
Der 225 km lange Allerradweg führt Sie durch die historischen Städte Verden, Celle und Gifhorn bis nach Magdeburg. Für sehr ruhige, entspannte Touren bietet sich die malerische Landschaft des Aller-Leine-Tals an. Auch die Lüneburger Heide lässt sich auf 2.000 Radkilometern wunderbar erkunden. Erleben Sie blühende Heideflächen und grüne Moore oder radeln Sie auf birkengesäumten Wegen und durch verträumte Heidedörfer. Der besondere Tipp für Radfahrer: Nutzen Sie unter www.region-celle.de den praktischen Touren-Navigator im Internet!

Familie
Familien willkommen! Weil das Haus sich auf die kleinen Gäste ganz besonders freut, erhalten Kinder attraktive Ermäßigungen. Denn das InterCityHotel Celle in zentraler Lage ist genau der richtige Ausgangspunkt, um zu erlebnisreichen Familienausflügen zu starten. Auch für Familienfeiern wird Ihnen ein angenehmes und kinderfreundliches Ambiente geboten.

Kids & more - viel Freiraum für Kinder
Kids sind im InterCityHotel Celle besonders willkommen. Das liegt zum einen an der Kinderfreundlichkeit des Personals. Zum anderen aber auch an räumlichen Vorraussetzungen des Hotels: Großzügige Familienstudios, Zimmer mit Verbindungstüren, öffentliches Parkhaus am Hotel und ein Herz auch für Tiere – Sie sehen, Ihre Familie kann sich hier rund um zu Hause fühlen.

Kinderermäßigungen
Kinder bis 12 Jahre übernachten im Bett der Eltern kostenfrei. Für Kinder von 13 bis 17 Jahre gibt es 50 % Ermäßigung auf den Zimmerpreis.

Celler Badeland
In Fußnähe, nur ca. 15 Minuten vom Hotel entfernt, lädt das Celler Badeland die ganze Familie zu einem großartigen Badespaßerlebnis ein. Perfekt für die Kids: das Super-Rutschvergnügen auf der 90 m langen Wasserrutsche. Entspannend für Sie: Die Whirlpoolanlagen, Saunalandschaft, Sonnenbänke und der medizinische Bereich. Auf einer Gesamtfläche von 40.000 m finden Sie im Celler Badeland alles, um sich den ganzen Tag wie im Urlaub zu fühlen.

Heidepark
Entdecken Sie mit Ihrer Familie die größte Wundertüte der Welt: Den Heidepark im nur 50 km entfernten Soltau. Hier gibt es eine Überraschung nach der nächsten. Insgesamt über 50 Attraktionen sind wie gemacht für einen Urlaubstag voll mit Vergnügen. Fahren Sie mit der Achterbahn, setzen Sie Ihre Kinder ins Karussell oder schauen Sie sich bei einer Floßfahrt den Park vom Wasser aus an. Und weiter geht’s. Wie wär’s mit einem Besuch der Papageien-Show – und nicht vergessen: Bei den Seelöwen müssen sie unbedingt auch noch vorbei.

Hoppener-Haus
Die Fassade des sechsgeschossigen Fachwerkhauses aus dem Jahr 1532 gleicht einem Bilderbuch. Sie ist über und über mit Schnitzwerk überzogen. Manche Darstellungen sollten Böses vom Haus fern halten, andere nur unterhalten. So findet man über dem Erdgeschoss auch einen recht sinnenfrohen männlichen Striptease.

Niedersächsisches Landgestüt
Das schon 1735 von Kurfürst Georg II. gegründete Gestüt ist ein Pilgerziel für alle Pferdeliebhaber. Hier werden etwa 140 Zuchthengste gehalten, denen jedes Jahr rund 8000 Stuten auf 41 niedersächsischen Deck- und Besamungsstationen zugeführt werden. Damit wird sichergestellt, dass die Rasse der Hannoveraner nicht ausstirbt, die sich vor allem in der Dressur und im Springreiten einen weltweit geschätzten Namen gemacht hat.

Schloss
Von 1378 bis 1705 war Celle Herzogsresidenz. Das Welfenschloss entstand aus einer älteren Burg und wurde mehrfach erweitert und umgestaltet. So findet man hier heute Stilelemente der Spätgotik, der Renaissance und des Barock.

Bei einer Führung sehen Sie die wieder mit zeitgenössischen Möbeln eingerichteten Staatsgemächer des letzten Herzogs Georg Wilhelm (1624-1705) mit ihren aufwändigen barocken Stuckdecken. Das 1674 eingeweihte Schlosstheater mit festem Ensemble dient heute noch seinem ursprünglichen Zweck. Einen Einblick in den Alltag des Personals gewährt die Schlossküche aus der Mitte des 19. Jhs. Höhepunkt des Rundgangs ist die Besichtigung der 1485 geweihten Schlosskapelle mit ihrer Fürstenempore und einer reichen malerischen Renaissanceausgestaltung von 1570.

Stadtkirche
Unter dem Chor der um 1300 im Stil der Gotik erbauten, 1676-98 barock umgebauten Marienkirche sind in der Fürstengruft 17 Mitglieder des welfischen Herzogshauses beigesetzt. Ihre prunkvollen Grabdenkmäler sind neben dem 1613 gestifteten Passionsaltar besonders sehenswert. Auch das barocke Stuckgewölbe und die Orgel aus dem 17. Jh. sind nach gründlicher Restaurierung wieder zu sehen. Lohnend ist der Gang über 234 Stufen auf den Kirchturm.

Synagoge
Deutschlands älteste erhaltene Synagoge, 1740 erbaut, wurde in der Reichspogromnacht 1938 zwar schwer beschädigt, aber nicht wie so viele andere jüdische Gotteshäuser vom Pöbel in Brand gesteckt: Man fürchtete ein Übergreifen des Feuers auf die ganze Altstadt.

Heiderock
Wenn in der Heide Rockgruppen auftreten, kommen sie fast immer von weiter her. Aber auch in der Heide gibt es tapfere Jungs, die Karriere machen wollen. Die Band Everlaunch aus Rotenburg an der Wümme zum Beispiel, die 2002 ihr Debütalbum auf den Markt brachte: eine Mixtur aus Brit-Rock und Independent. Auf ihrer Website kann jeder reinhören.

Open-Air-Festivals
Zweimal im Jahr rocken die Heidjer unter freiem Himmel. In Schneverdingen trifft man sich bei freiem Eintritt schon seit 1985 zum Höpen-Air auf der Freilichtbühne Höpen. Hier spielen überwiegend Bands aus Norddeutschland und der Heideregion. In Scheeßel treten beim Hurricane-Festival am vierten Wochenende im Juni etwa 40 Bands auf zwei Bühnen vor über 50.000 Fans auf, die hier auf dem Gelände auch campieren können. Der Preis fürs Wochenende ist mit 90 Euro noch angemessen; dafür treten auch so bekannte Gruppen wie Die Fantastischen Vier, Die Toten Hosen oder David Bowie auf.

Spaßbäder
Die Heidjer lieben ihre Spaßbäder mit Wellenschlag und Whirlpool, Saunalandschaften und Riesenrutschen für die Kinder. Die schönsten Spaßbäder stehen in Celle, Soltau und Gartow, absolut angesagt ist das Aqua Mondo im Center-Parc Bispingen, in dem auch Tagesgäste willkommen sind.

Megapartys
Im Mai und Juni geht es in den beiden großen Heidestädten besonders heiß zu. Am Pfingstsonntag feiert Celle seine Street Parade. Zwischen 18 und 23 Uhr füllen die Bands die Straßen der Altstadt mit Reggae- und Calypsoklängen, Irish Folk, Jazz und Gospelsongs. In Lüneburg wird die gesamte Innenstadt am vorletzten Juniwochenende zum Megapartyareal. Auf zehn Bühnen geben etwa 100 Bands ihr Bestes - und am Sonntag versuchen sich Dutzende Heidjer als Karaokestars und -sternchen.

Kerzen, Kunst, Kartoffeln
Nahrhafte Souvenirs liefern Schäfer und Bauern, und auch das Kunsthandwerk kann sich sehen lassen.

Im Sommer wirkt die Heide mancherorts wie ein riesiger Basar. Viele Bauern bieten ihre Produkte an Ständen am Straßenrand an oder in Hofläden, die selbst an Sonntagen geöffnet sind. Überall stehen Kartoffelnetze und -säcke herum, Heidehonig kann man sogar in Kosmetiksalons kaufen.

Gerade beim Honigkauf aber ist Vorsicht angebracht: Etwa die Hälfte der Produktion stammt schätzungsweise aus ausländischen Quellen. Garantiert echter Heidehonig trägt immer eine grüne Banderole. Der »Sommertrachthonig« ist zwar geografisch, nicht aber botanisch gesehen ein eigentlicher Heidehonig: Er stammt auch aus der Heide, wurde von den Bienen aber schon vor der Zeit der Heideblüte gesammelt.

Ein typisches Heideprodukt sind Heidschnuckenfelle und Schafswolle. Sie werden zu Sitzfellen fürs Auto, kuscheligem Bodenbelag, Hausschuhen oder Nackenstützkissen verarbeitet. Das Fellhandelszentrum ist Schneverdingen.

Wild- und Heidschnuckenfleisch kann man leider nur in wenigen Läden erwerben. In Dosen abgepackte Wurstwaren aus der Heide sind hingegen ebenso wie Heideschnäpse und Heidelbeerweine vielerorts erhältlich. Aus Heidekraut geflochtene Körbe werden ganzjährig angeboten, Heidesträuße dagegen naturgemäß vor allem zur Zeit der Heideblüte.

In einer ganzen Reihe von Dörfern arbeiten Keramiker, im Wendland kann man sich sogar einen ganz individuellen Kachelofen bestellen. Auf der Suche nach Antiquitäten wird man zwar noch fündig, darf aber nicht mit Schleuderpreisen rechnen.

Bienenwachskerzen kauft man am besten direkt in der Fabrik in Walsrode. Bad Bevensen stellt als örtliche Spezialität Siebenstern-Kerzenleuchter her, wie sie dort in Adventsgottesdiensten Verwendung finden. Und in Scheeßel finden Sie noch traditionelle Blaudrucke. In Soltau schließlich werden Zinnwaren produziert, und in einem Heidehof in Schülern nahe Schneverdingen stehen Charlie Chaplin oder Humphrey Bogart als lebensgroße Dekofiguren.

Vom Hof frisch auf den Tisch
Die Heide ist reich an kulinarischen Spezialitäten für jeden Geschmack.

In der Heide isst man der Natur ganz nah. Regionale Spezialitäten stehen auf den Karten fast aller guten Restaurants; die Zutaten kommen häufig von heimischen Höfen. Schließlich ist die Heide überwiegend Agrarland - und noch dazu eins, in dem sich viele Bauern dem biologischen Anbau verschrieben haben. Besonders stark ist diese Ökobewegung im Wendland, wo das geplante Atommülllager in Gorleben zur Bewusstseinsschärfung der Bauern beigetragen hat.

Am bekanntesten sind sicherlich die vielfältigen Heidschnuckengerichte. Etwa die Hälfte des jährlichen Nachwuchses, fast alle männlichen Schnucken und einige ältere Muttertiere, wird ab Ende August als Schlachtvieh verkauft. Von September bis November kommt das Fleisch frisch in den Handel, danach überwiegend tiefgefroren. Heidschnucke schmeckt anders als Lamm. Das Fleisch sieht viel dunkler aus, ist fettarm und erinnert geschmacklich an Wild. Klassische Beilagen sind Salzkartoffeln oder Kroketten, Rotkohl oder grüne Bohnen, Pfifferlinge und Preiselbeeren oder Johannisbeergelee. Wer sichergehen will, dass das Fleisch aus der Heide und nicht etwa aus Neuseeland stammt, achtet auf die grün-weiße Plakette des Schnuckenzüchtervereins, die an der Restauranttür angebracht ist: ein Schnuckenbockkopf verspricht »garantiert echte Heidschnucken-Spezialitäten«.

Käse aus Heidschnuckenmilch gibt es nicht. Käsereien sind in der Heide ohnehin selten, da die Rinderhaltung hier nur eine geringe Rolle spielt. In Ahlden-Eilte westlich vom Serengeti-Park Hodenhagen gibt es allerdings noch eine traditionelle Käserei (Hofladen: Großer Garten 27, Mo-Sa 10-15 Uhr). Der Biolandbetrieb stellt aus eigener Rohmilch zehn verschiedene Käsesorten sowie Joghurt und Quark her.

Wildgerichte in jeder Form gehören ebenfalls zu den Heidespezialitäten. Wacholderbeeren fehlen selten in der Sauce, denn auch sie sind ja ein typisches Heideprodukt. Sauerfleisch, Wurst und Schinken vom Wild sind Delikatessen, die man nicht nur in manchen Restaurants erhält, sondern auch zum Mitnehmen in einigen Hofläden und Metzgereien. Im November und Dezember kommen dann die Gänse auf den Tisch, die einen ganzen Sommer lang in großen Scharen im Freien schnattern konnten. Auch die Putenzucht hat in manchen Orten der Region eine lange Tradition. So werden auf einem alten Gutshof südöstlich von Wienhausen bei Celle schon seit den Sechzigerjahren Puten aufgezogen und im jeden Werktagmorgen geöffneten Hofladen über 50 verschiedene Putenprodukte verkauft.

Die Heidegewässer, viele Fischteiche und die Elbe bereichern das kulinarische Angebot mit frischen Forellen, Karpfen, Hecht und vielfältigen Aalgerichten. In mehreren Räuchereien in der Heide kann man Aal ebenso frisch aus dem Rauch kaufen wie Seefisch - der Hamburger Fischmarkt und die großen Fischereihäfen von Bremerhaven und Cuxhaven sind schließlich nah.

Die klassische Beilage zu Fischund Fleischgerichten ist die helle Heidekartoffel. Erst im 18. Jh. auf den sandigen Böden eingeführt, ist sie heute das wichtigste landwirtschaftliche Produkt der Region. Für Spargel sind die Heideböden ideal. Wenn er zwischen Ende April und Juni gestochen wird, propagieren viele Lokale spezielle Spargelwochen. Im August und September stehen dann frische Pfifferlinge auf den Tageskarten vieler Restaurants - und manchmal auch Steinpilze, die im pilzreichen Wald der Göhrde gesammelt wurden.

Der Buchweizen galt noch bis vor wenigen Jahrzehnten als typisches Armeleuteessen. Auf den anspruchslosen Heideböden gedieh dieses etwa 60 cm hohe, weiß blühende Knöterichgewächs besonders gut. Seinen Namen leitet es einerseits von den an kleine Bucheckern erinnernden dreieckigen Früchten ab, andererseits von seinen wie bei Weizen vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Heute sind Buchweizengerichte in der Heide wieder en vogue, das Mehl wird jedoch größtenteils aus dem Ausland importiert. Die Buchweizentorte ist ein Hochgenuss zur Kaffeezeit. Nicht ganz so kalorienreich sind zwei andere Kuchen, die in der Heide gern gegessen und häufig angeboten werden, auch wenn sie keine Heidespezialitäten im engeren Sinn sind: Butter- und Streuselkuchen. Besonders köstlich sind sie, wenn man sie noch warm direkt aus dem Backofen bekommt - zum Beispiel im Internationalen Mühlenmuseum in Gifhorn oder bei einem der dörflichen Backfeste, die in vielen Heideorten den ganzen Sommer über veranstaltet werden.

Auch bei den Getränken kann man sich in der Heide auf eine kulinarische Entdeckungsreise begeben. Aus dem Höhbeck an der Elbe werden vor allem Reformhauskunden bundesweit mit allerlei Beerensäften versorgt. In Bleckede an der Elbe stellt eine Süßmosterei nicht nur viele verschiedene Säfte und einen köstlichen Rhabarbertrunk her, sondern auch Weine aus Heidel- und Johannisbeeren, Sauerkirschen, Äpfeln und Erdbeeren.

Und Bierliebhaber können auf einer Heiderundreise sozusagen ihr eigenes Bierseminar veranstalten, indem sie z. B. das Wittinger Premium, das Celler und das Gifhorner Urtrüb, das Soltauer Brauhausbier, das Moravia und das liebevoll »Lüpi« genannte Lüneburger Pilsener probieren.

Schlosstheater
Tanztreff ist das Stadtpalais Celle mit Diskothek, Ballsaal, Bars, Restaurant und Biergarten im neoklassizistischen Offizierskasino. Im barocken Schlosstheater wird jede Aufführung ein besonderes Erlebnis. Ein festes Ensemble spielt fast jeden Abend.

Durch die Heide rollen, gleiten, flitzen
Die Heide ist recht dünn besiedelt. Da gibt es herrlich viel Platz für raumgreifende Sportarten wie Radfahren, Wandern, Reiten, Golfen, Nordic Walking oder Inlineskating.

Angeln
Angeln ist in zahlreichen Flussabschnitten, Kanälen und Seen gestattet. Bei der örtlichen Touristeninformation erfahren Sie, wer die Angelscheine ausgibt. Die häufigsten Fische sind Weißfisch, Hecht, Zander, Aal, Karpfen und Schlei.

Kanu & Kajak
Für Kanu- und Paddeltouren eignen sich die Aller, die Jeetzel sowie die Heideflüsse Böhme, Este, Ilmenau, Luhe, Örtze, Lachte, Seeve und Wietze besonders gut. Aus Naturschutzgründen sind sie jedoch streckenweise zu bestimmten Jahreszeiten gesperrt. Es gibt viele Verleihstationen, z.B. in Hermannsburg und Winsen/Aller. Geführte Programme und Einwegmieten bieten u. a. Rodenwaldt und Meyer's Kanatour

Kuren & Wellness
Staatlich anerkannte Heilbäder sind Bad Bevensen und Lüneburg. Auf Kneipp- und Schrothkuren haben sich Bad Bodenteich und Bad Fallingbostel spezialisiert. Luftkurorte mit speziellen Kurangeboten, Kurhaus und Kurbad sind Gartow und Hitzacker. Ein umfangreiches Kurangebot mit eigenem Solekurbad finden Sie auch in Soltau.

Nordic Walking
Zentren für diese Trendsportart, in denen auch Kurse und Gruppenprogramme angeboten werden, sind Amelinghausen, Bad Bevensen und Schneverdingen.

Gastronomie
Wer gut reist, soll auch gut essen. Beginnen Sie den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück, stärken Sie sich mit Snacks zwischendurch und freuen Sie sich am Abend auf ein entspanntes Essen in angenehmer Umgebung. Auch für Familienfeiern ist das Haus immer die richtige Adresse: Ob zu Hochzeiten, Taufen oder Geburtstagen, die Küche bietet Ihnen eine reichhaltige Auswahl an Büfett- und Menüvariationen.

Bistro Giramondo
Beginnen Sie den Tag in angenehmer Atmosphäre: Vom modern gestalteten Hotelrestaurant können Sie den Blick auf die historischen Fachwerkhäuser der Celler Altstadt genießen. Dazu bietet Ihnen das Restaurant-Team ein reichhaltiges Frühstücksbüfett, das keine Wünsche offen lässt. Später begrüßt Sie der Küchenmeister Ernst Rissmann mit seinen frisch zubereiteten kulinarischen Kreationen, deren Wurzeln in der regionalen Küche Norddeutschlands liegen.

Bar
Ein kühles Celler Pils vom Fass, ein Glas Wein von der umfangreichen Weinkarte, einen fruchtigen Cocktail oder eines der edlen Destillate – die Hotelbar erfüllt Ihnen jeden Wunsch.

Essen & Trinken
Frühstück oder Halbpension:
  • bedienen Sie sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet
  • Halbpension als 2-Gang-Menü zubuchbar
  • Aufpreis für Halbpension + EUR 18 pro Person/Tag

Mindestaufenthalt
  • 2 Nächte

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