
10-Tage Studienreise
Die Kanaren locken mit üppiger subtropischer Vegetation und vulkanischen Wüsten, Gebirgen, sattgrünen Tälern und langen Stränden. Erleben Sie bei dieser attraktiven Inselkombination traditionelle Dörfer und lebendige Städtchen. Und dazu gibt's ein angenehmes Klima - auch im Winter!
Spanien
Spanien nimmt etwa vier Fünftel der Iberischen Halbinsel ein, die außerdem Portugal, Andorra und Gibraltar umfasst. Im Nordosten bilden die Pyrenäen eine natürliche Grenze zu Frankreich. Zum Staatsgebiet gehören auch die südöstlich von Barcelona im Mittelmeer gelegenen Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) und die Kanarischen Inseln vor der Westküste Afrikas. Ceuta, Chafarinas, Melilla und Ladu sind winzige spanische Enklaven in Nordafrika, die Überreste des spanischen Kolonialreiches
sind.
Spanien ist ein sehr gebirgiges Land und liegt im Durchschnitt 610 m ü. d. M.. Die Küsten Spaniens sind knapp 5000 km lang. Die Mittelmeerküste reicht von der französischen Grenze bis zum Felsen von Gibraltar. Die Straße von Gibraltar verbindet Mittelmeer und Atlantik und trennt Spanien von Nordafrika.
Den Spaniern liegt das Temperament einfach im Blut. Leidenschaftlich leben sie den Flamenco aus, gehen zum Stierkampf und gehören als sehr gläubiges Volk zumeist der römisch-katholischen Kirche an. Das Land ist im Vergleich zu Deutschland eher dünn besiedelt. Auf einer 150.000 km² größeren Fläche leben nur etwa halb so viele Menschen. Die höchste Bevölkerungsdichte haben dabei die Metropolen wie Madrid, Valencia oder Barcelona zu verzeichnen sowie die niedrigen Lagen des Flusses Guadalquivir und der äußere
Nordwesten Spaniens. Kastilier und Galicier bilden rund dreiviertel der gesamten Bevölkerung. Das übrige Viertel ist den Katalanen zuzurechnen, wobei auch eine zigeunerische Randgruppe existiert und immer wieder Flüchtlinge aus Afrika hinzu kommen. Zu den gebräuchlichsten Fremdsprachen im Inland zählt in Spanien nicht das Deutsche wie auf den Balearen oder Kanaren, sondern Englisch bei den Jüngeren und Französisch bevorzugen die Älteren.
Spanien weist – je nach Region - ein abwechslungsreiches Klima auf. Generell nehmen die Temperaturen von Norden nach Süden zu – bei gleichzeitig abnehmenden Niederschlagsmengen. Im Süden bzw. Südosten zeichnen sich die Sommer durch hohe Temperaturen und geringe Niederschlagsmengen aus.
Vor allem in Andalusien sind häufig sommerliche Temperaturen um die 40° Celsius zu verzeichnen, häufig auch ohne Regentage. Dennoch ist das Klima in dieser spanischen Region aufgrund der niedrigen Luftfeuchtigkeit durchaus angenehm, die Mittagshitze sollte aber gemieden werden. In diesen Regionen herrschen zudem milde Winter vor. Die Gebirgszüge der Alpen und der Pyrenäen verhindern das Vordringen atlantischer Tiefausläufer in diese Regionen und somit auch die Auswirkungen ihrer feuchtkalten Luftmassen auf
das spanische Klima im Süden des Landes. Diese Tiefausläufer haben tendenziell eher Einfluss auf den Norden bzw. Nordwesten Spaniens, die sich in Form von Niederschlägen äußern.
Wird ein Land von der Natur mit kulinarischen Zutaten so beschenkt wie Spanien, kann die Landesküche nur exzellent sein.
Feinstes Olivenöl, Knoblauch, sonnengereifte Zitrusfrüchte und Tomaten, frischer Fisch und Meeresfrüchte bilden die Basis für eine qualitativ hochwertige Küche. In der Bekanntheit allen voran gehen die Tapas, warme und kalte Kleinigkeiten aller Art, die man hauptsächlich bei einem Streifzug durch Bars serviert bekommt. Zur Wahl stehen beispielsweise Boquerones fritos, frittierte Sardellen, Champiñones al ajillo, Champignons mit Knoblauch, Pinchitos morunos, marinierte Fleischstückchen oder sonst eine der
1001 möglichen Varianten.
Neben anderen Reis- und Eiergerichten sind die weltberühmte Paella, ein Reisgericht mit Meeresfrüchten, Safran, Erbsen und Hühnchen, aber auch die Tortilla, ein Eieromelett, sehr beliebt. Weitere Schätze der iberischen Küche sind die kalte Gemüsesuppe Gazpacho, weißer Nougat aus Mandeln und Honig, luftgetrocknete Würste und Schinken sowie Fisch und Meeresfrüchte in jeder Form. Zu gegrillten Spezialitäten darf die beliebte Sauce Allioli aus Olivenöl, Knoblauch und Eigelb nicht fehlen.
Kanarische Inseln
Die Kanarischen Inseln liegen mitten im Atlantik und bezaubern die Besucher nicht nur mit einer interessanten und abwechslungsreichen Landschaft, sondern auch durch frühlingshafte Temperaturen das ganze Jahr über. Interessant sind die Kanaren aber auch wegen ihres vulkanischen Ursprungs und der großen Pflanzenwelt. Insgesamt sieben Inseln zählen zu den Kanaren: Gran Canaria, Lanzarote, Teneriffa, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro.
Das Klima auf den Kanarischen Inseln hat das ganze Jahr für Mitteleuropäer angenehme Temperaturen. Da die Kanaren sehr weit südlich liegen wären die Temperaturen normalerweise, wenn man Sie mit Marokko vergleicht im Sommer bei etwa 45°C. Die Inseln liegen aber so günstig im Meer, das durch eine nördliche Meeresströmung und nördliche Winde das Klima gemäßigt und angenehm ist. Man muss allerdings zwischen den Inseln mit Bergen und ohne Berge unterscheiden. Die flachen Inseln wie Fuerteventura oder Lanzarote
sind karg und trocken, da die Wolken über sie hinweg ziehen. Die Inseln mit Bergen wie La Palma, Gran Canaria, La Gomera und El Hierro erhalten während der Wintermonate regen und blühen teilweise üppig grün.
Reisetermine 2011
Wie gefällt Ihnen die Präsentation dieses Angebotes?