Landhotel May-Hof

Das 3***Landhotel May-Hof ist ein Familienbetrieb, der dieses Landhotel seit 1969 bewirtschaftet. Erbaut wurde dieses Haus im Jahre 1962 und von Familie Wagner zu einem Zuhause für die Gäste umgestaltet. Großer Wert wird auf eine familiäre und herzliche Atmosphäre gelegt! Das Ziel ist es, Ihren Aufenthalt hier so angenehm wie nur möglich zu gestalten.


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Anreise Abreise Erwachsene Kinder Währung  

Landhotel May-Hof im Detail

Hotelbeschreibung
Das Haus verfügt über 16 Zimmer, ausgestattet mit Dusche/WC, Telefon und Satteliten-TV.

Auf der hauseigenen Kegelbahn können Sie, nach Vereinbarung, gerne einmal eine „ruhige“ Kugel schieben.

Montags ist das Restaurant geschlossen, aber an allen anderen Tagen können Sie sich abends ab 17.00 Uhr in den gemütlichen Stuben entspannen und erholen. Der Küchenchef „zaubert“ Ihnen Spezialitäten aus dem Bergischen Land, Gut Bürgerliches und Leckereien der Saison auf den Tisch. Und das von 18.00 – 21.30 Uhr.

Gerne können Sie auch an milden Sommerabenden im Biergarten „schlemmen“ und den Tag ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen sorgt die Junior-Chefin von 7.00 – 10.00 Uhr für einen fröhlichen Start in den neuen Tag. Samstags und Sonntags von 8.00 – 10.00 Uhr.

Zuhause im Landhotel-Mayhof
Sie werden eingeladen in den Landgasthof im Bergischen Land. Ideal gelegen für Ihren Aufenthalt im Großraum Wuppertal, Düsseldorf, Köln.

Erleben Sie einen erstklassigen Service und Gastlichkeit in familiärer Atmosphäre. Es erwarten Sie Räumlichkeiten in unterschiedlichen Größen; bestens geeignet für Familienfeiern und Festlichkeiten aller Art.

Angenehm wohnen und wohlfühlen...
Die gemütlich und großzügig ausgestatteten Zimmer verfügen alle über Dusche/WC, Sat-TV und Telefon.

Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet stärkt Sie für die Unternehmungen des Tages.

Gastronomie erleben ...
Lassen Sie sich in der rustikalen Bierstube oder im behaglichen Restaurant rundum verwöhnen.

Spezialitäten aus dem Bergischen Land und saisonale Gerichte zaubert der Küchenchef mit viel Kreativität für Sie auf den Tisch.

Entspannen und plauschen ...
Entspannen kann sich jeder auf seine Weise. Ob beim Kaffeeplausch mit einem Stück hausgemachten Kuchen, bei abendlicher Stimmung und einem erfrischenden Getränk im Biergarten, beim Kegeln oder nur einfach an der frischen Luft.

Region
Das Hotel-Restaurant befindet sich im Leverkusener Ortsteil Bergisch Neukirchen/ Pattscheid, am Rande des bergischen Landes.

Der Name Bergisches Land ist genau genommen eine geographische Mogelpackung. Es hat seine Bezeichnung nicht von den Bergen, denn dann müsste es korrekterweise "bergig" heißen und das ist es keinesfalls, höchstens hügelig, und auch das nicht einmal überall.

Die Region heißt Bergisch, weil das einstige Herrschergeschlecht "von Berg" hieß. Das Stammhaus dieses Adelsgeschlechts von Berg liegt in Odenthal. Als die Familie damals diesen Stammsitz aufgab, übernahm der Orden der Zisterzienser die Liegenschaft und baute sie im Laufe der Zeit zu Kloster und Kirche aus. Heute stehen dort der Dom und die Abtei Altenberg - der Altenberger Dom. Die Familie von Berg zog damals von der Dhünn an die Wupper und erbaute dort auf einer Klippe hoch über dem Fluss ein neues Domizil 'Schloss Burg', die Attraktion und das Wahrzeichen des Bergischen Landes. Ein Rundgang ist ein Erlebnis und gleichsam ein Eintauchen in alte Zeiten. Sie bietet alles was man von einem Schloss erwartet, einen mächtigen Burgfried mit einer atemberaubenden Aussicht über das bergische Land, Ritterrüstungen, Waffensammlungen und im Rittersaal riesige Wandbilder zur Geschichte der Herrscher von Berg.

Zum bergischen gehören bekannte Städte wie Wuppertal, Remscheid, Solingen aber auch genau genommen Leverkusen, zumindest einige Ortsteile sind eindeutig bergisch und heißen auch so: Bergisch Neukirchen.

Eine weitere Grenze der Region ist exakt auszumachen. Sie hat etwas mit Bier und mit Karneval zu tun und verläuft zwischen den Städten Düsseldorf und Köln. Sie trennt das Altbier-Land Düsseldorfer Prägung von der Kölner 'Kölsch' Region und an ihr stoßen verschiedene närrische Sitten aufeinander. Die Düsseldorfer Karnevalisten mit ihrem dreimal gebrülltem Schlachtruf 'Helau' und die Kölner Narren machen rund um ihren geliebten Dom mit einem ebenso lautstarken 'Kölle Alaaf' ihrem jecken Herzen Luft. Den närrischen Ausruf in der jeweils anderen Region zu benutzen, kann durchaus ernste Konsequenzen haben. Auch beim Bier können die Emotionen leicht überschäumen. Die Bestellung eines "Kölsch" in einer Düsseldorfer Traditionsgaststätte wird von den Kellnern, die übrigens in beiden Städten Köbes heißen, als Beleidigung empfunden. In Köln ein "Alt" zu bestellen ist ebenso beleidigend.

Im Herbst, wenn das Laub der Bäume das satte Grün des Sommers ablegt, ist das bergische Land mit seinen kräftigen, bunten Farben von besonders atemberaubender Schönheit. Könnte man dies alles wie ein Vogel von oben betrachten, hätte man einen traumhaften Blick über riesige Wälder aus Laub und Tannengehölz, Wiesen, Felder, Talsperren, kleine Weiher und Seen. Mit ihren typisch schwarz, weiß, grünen Jahrhundertalten Fachwerkhäusern liegen die Dörfer in der Landschaft. Von oben würden wir Burgen und Schlösser sehen - Haus Vorst in Leichlingen, Schloss Burg. Zum Rhein hin sähe man Schloss Hackhausen in Solingen, den Friedenberger Hof in Opladen und Schloss Morsbroich in Leverkusen.

Wandert man zu Fuß durch das bergische Land, entdeckt man am Wegesrand viele Sehenswürdigkeiten aus vergangener Zeit. So zum Beispiel an der Ortsgrenze zwischen Leichlingen und Solingen, auf einer Halbinsel in der Wupper liegend, der Wipperkotten. Solche Kotten gab es früher zu Hunderten im Bergischen. Sie waren zunächst Werkstätten, in denen Schmiede mit der Kraft des Wassers das Metall formten. Später nutzten Weber diese Wassermühlen. Wipperkotten mit seinem restaurierten alten Mühlrad lockt heute viele Besucher. Und ab und zu lässt der Hausherr das alte Mühlrad laufen, angetrieben vom Wasser der Wupper. Wer vom vielen Wandern durch das bergische Land durstig geworden ist, der kann Einkehr halten in einer der vielen gemütlichen Kneipen. In den schönen Biergärten und im Schatten alter Bäume schmeckt ein Bier oder ein Gläschen Wein besonders gut.

Das Bergische Land bietet aber auch einige technische Wunderwerke, z.B. die Müngstener Brücke, nicht weit von Schloß Burg. Die in der Jahrhundertwende erbaute (1897) Brücke, ist mit ihren 107 m die höchste Eisenbahnbrücke Europas und verbindet die Städte Remscheid und Solingen. In Wuppertal Elberfeld wurde der erste doppelstöckige Autotunnel gebaut und die Wuppertaler haben die weltweit einmalige Schwebebahn. Aus Solingen kommt der berühmte Mini-Schirm "Knirps" und sie ist die erste Adresse in der Besteck-, Scheren- und Messerherstellung. Das Klingenmuseum und der rund um die Stadt führende Wanderweg 'Klingenpfad' erzählen von dieser Tradition. In Leverkusen der weltbekannte Pharmakonzern "Bayer" mit seinem Bayer-Kreuz - Markenzeichen der Stadt. Bei Dunkelheit überstrahlen 1700 Glühbirnen das städtische Umfeld. 1958 wurde das Bayer-Kreuz mit einer Masthöhe von 120 m und einem Durchmesser von 50 m errichtet. Das Bayer Kreuz ist als größte Leuchtreklame der Welt im Guiness Buch eingetragen.

Leverkusen ist noch recht jung. Es entstand im vorigen Jahrhundert aus den Orten Wiesdorf, Manfort und Küppersteg. Heute gehören außer dem Bergisch Neukirchen, Hitdorf und Opladen dazu. Ihren Namen hat die Stadt von Carl Leverkus, einem aus Wermelskirchen stammenden Fabrikanten, der seine Fabrik nach Wiesdorf verlegte, um die besseren Verkehrsverbindungen zu nutzen. Später wurde das Werk von einem Wuppertaler Unternehmen namens Bayer gekauft.

Leverkusen bietet eine große Auswahl an Freizeit und Unterhaltungsmöglichkeiten. Besonders schön, der von Carl Duisberg - damaliger Chef der Farbenfabrik Bayer- im Jahre 1912 angelegte 15.000 qm große Japanische Garten. Ein Ort der Ruhe inmitten einer pulsierenden Industriestadt. Auch das Natur- und Biologiezentrum NaturGut Ophoven zeigt, dass intakte Natur inmitten einer Großstadt möglich ist. Vor allem Sportbegeisterte kommen in Leverkusen voll auf ihre Kosten. Die BayArena gehört zu den modernsten Fußballstadien der Welt und gilt als "Schmuckkästchen" der Liga. Gleich gegenüber befindet sich das Eisstadion und nebenan "La Calevornia " - ein Spaßbad für jung und alt.

Auch kulturell bietet Leverkusen seinen Gästen immer ein buntes Programm, so zum Beispiel die alljährlich im November stattfindenden "Leverkusener Jazztage" mit weltberühmten Musikern aus aller Welt. Nicht zu vergessen, die ab dem Frühjahr 2005 stattfindende Landesgartenschau "LaGA" Unter dem Motto 'Neuland entdecken' wurde extra - pünktlich zum 75 jährigen Bestehen der Stadt - ein 50 Hektar großer Park neu angelegt, direkt am Rhein zwischen Bayer-Werk und der A1.

Das Land der Dröppelmina - die bergische Küche. Wer typisch bergisch essen will, sollte kein Kalorienzähler sein. Die Küche ist deftig und schwer. Durch das in den umliegenden Wäldern lebende Wild findet man häufig Wildspezialitäten auf den Speisenkarten. Aber auch frischen Fisch aus den Teichen und Talsperren, wie z.B. Forelle, Karpfen, Zander, Hecht, werden lecker zubereitet angeboten. Regionale Spezialitäten gibt es ebenfalls. 'Kotten-Butter', eine Holzplatte mit Schinken, frischem, kräftigem Brot und Käse. Hinter 'Handkäs mit Musik' verbirgt sich ein Imbiss, bestehend aus einem Stück Mainzer Käse mit kräftigem Brot. Finden Sie Pillekuchen auf der Karte, unbedingt probieren. Dieser Kuchen ist eigentlich keiner, er wird nicht gebacken sondern, ähnlich dem Pfannkuchen, in der Pfanne gebraten. Er besteht aus geraspelten Kartoffeln, Zwiebeln und Mehl. Nach Geschmack können auch Speckstreifen in den Teig gemengt werden. Dazu isst man Schwarzbrot mit Butter, Rübenkraut und grünen Salat. 'Himmel und Erde' ist eine Spezialität aus einem Kartoffel-Apfelbrei und wird mit gebratenem Speck und gedünsteten Zwiebeln garniert.

Das bekannteste aller landestypischen Gerichte ist die Bergische Kaffeetafel. Neudeutsch würde man sie wahrscheinlich als "Brunch" bezeichnen. Sie ist sehr sättigend und ersetzt durchaus ein Mittagessen. In früheren Zeiten wurde sie nur zu besonderen Anlässen aufgetischt. Man wollte den Gästen alles präsentieren was Küche und Keller zu bieten hatte. So besteht diese Kaffeetafel auch heute nicht nur aus Kaffee und Gebäck, sondern hinzu kommen: Korintherweißbrot oder Waffeln, die man dick mit Reisbrei belegt und mit Zimt und Zucker bestreut, Platz oder Schwarzbrot mit Butter, Marmelade und Klatschkäs (so heißt der Quark im Bergischen), Rodonkuchen, Schwarzbrot mit Käse, Burger Brezeln und/oder Zwieback zum stippen in den Kaffee. Dazu gibt es Kaffee aus einer "Dröppelmina". Diese Dröppelmina stammt aus Holland und ist eine im bergischen beheimatete ganz spezielle Kaffeekanne. Sie steht auf einem breiten oder mehreren kleinen Füßen mitten auf der Kaffeetafel und jeder kann sich selber daraus Kaffee ausschenken. Ihren Namen erhielt die Kanne übrigens von einer technischen Eigenart: Früher, als gefilterter Kaffee noch nicht so bekannt war, verstopfte der Kaffeesatz oft das winzige Hähnchen, und die Mina begann zu tropfen, also zu dröppeln.

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