
8-Tage-Aktivreise
Die bezaubernde Insel im Mittelmeer ist die zweitgrößte und östlichste Insel der Balearen. Das Weiß der Häuser schneidet in das Tiefblau des Himmels, die Felder und sanften Hügel entwickeln im Ablauf der Jahreszeiten eine reiche Palette an Grüntönen, Ocker und Zinnober. Von goldfarbenen Stränden, anmutigen Naturhäfen, geheimnisvollen prähistorischen Monumenten über herzliche Einwohner bis hin zu einer wohlschmeckenden Gastronomie erleben Sie auf Menorca alles, was eine Rundreise lohnenswert
macht.
Spanien
Spanien nimmt etwa vier Fünftel der Iberischen Halbinsel ein, die außerdem Portugal, Andorra und Gibraltar umfasst. Im Nordosten bilden die Pyrenäen eine natürliche Grenze zu Frankreich. Zum Staatsgebiet gehören auch die südöstlich von Barcelona im Mittelmeer gelegenen Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) und die Kanarischen Inseln vor der Westküste Afrikas. Ceuta, Chafarinas, Melilla und Ladu sind winzige spanische Enklaven in Nordafrika, die Überreste des spanischen Kolonialreiches
sind.
Spanien ist ein sehr gebirgiges Land und liegt im Durchschnitt 610 m ü. d. M.. Die Küsten Spaniens sind knapp 5000 km lang. Die Mittelmeerküste reicht von der französischen Grenze bis zum Felsen von Gibraltar. Die Straße von Gibraltar verbindet Mittelmeer und Atlantik und trennt Spanien von Nordafrika.
Den Spaniern liegt das Temperament einfach im Blut. Leidenschaftlich leben sie den Flamenco aus, gehen zum Stierkampf und gehören als sehr gläubiges Volk zumeist der römisch-katholischen Kirche an. Das Land ist im Vergleich zu Deutschland eher dünn besiedelt. Auf einer 150.000 km² größeren Fläche leben nur etwa halb so viele Menschen. Die höchste Bevölkerungsdichte haben dabei die Metropolen wie Madrid, Valencia oder Barcelona zu verzeichnen sowie die niedrigen Lagen des Flusses Guadalquivir und der äußere
Nordwesten Spaniens. Kastilier und Galicier bilden rund dreiviertel der gesamten Bevölkerung. Das übrige Viertel ist den Katalanen zuzurechnen, wobei auch eine zigeunerische Randgruppe existiert und immer wieder Flüchtlinge aus Afrika hinzu kommen. Zu den gebräuchlichsten Fremdsprachen im Inland zählt in Spanien nicht das Deutsche wie auf den Balearen oder Kanaren, sondern Englisch bei den Jüngeren und Französisch bevorzugen die Älteren.
Spanien weist – je nach Region - ein abwechslungsreiches Klima auf. Generell nehmen die Temperaturen von Norden nach Süden zu – bei gleichzeitig abnehmenden Niederschlagsmengen. Im Süden bzw. Südosten zeichnen sich die Sommer durch hohe Temperaturen und geringe Niederschlagsmengen aus.
Vor allem in Andalusien sind häufig sommerliche Temperaturen um die 40° Celsius zu verzeichnen, häufig auch ohne Regentage. Dennoch ist das Klima in dieser spanischen Region aufgrund der niedrigen Luftfeuchtigkeit durchaus angenehm, die Mittagshitze sollte aber gemieden werden. In diesen Regionen herrschen zudem milde Winter vor. Die Gebirgszüge der Alpen und der Pyrenäen verhindern das Vordringen atlantischer Tiefausläufer in diese Regionen und somit auch die Auswirkungen ihrer feuchtkalten Luftmassen auf
das spanische Klima im Süden des Landes. Diese Tiefausläufer haben tendenziell eher Einfluss auf den Norden bzw. Nordwesten Spaniens, die sich in Form von Niederschlägen äußern.
Wird ein Land von der Natur mit kulinarischen Zutaten so beschenkt wie Spanien, kann die Landesküche nur exzellent sein.
Feinstes Olivenöl, Knoblauch, sonnengereifte Zitrusfrüchte und Tomaten, frischer Fisch und Meeresfrüchte bilden die Basis für eine qualitativ hochwertige Küche. In der Bekanntheit allen voran gehen die Tapas, warme und kalte Kleinigkeiten aller Art, die man hauptsächlich bei einem Streifzug durch Bars serviert bekommt. Zur Wahl stehen beispielsweise Boquerones fritos, frittierte Sardellen, Champiñones al ajillo, Champignons mit Knoblauch, Pinchitos morunos, marinierte Fleischstückchen oder sonst eine der
1001 möglichen Varianten.
Neben anderen Reis- und Eiergerichten sind die weltberühmte Paella, ein Reisgericht mit Meeresfrüchten, Safran, Erbsen und Hühnchen, aber auch die Tortilla, ein Eieromelett, sehr beliebt. Weitere Schätze der iberischen Küche sind die kalte Gemüsesuppe Gazpacho, weißer Nougat aus Mandeln und Honig, luftgetrocknete Würste und Schinken sowie Fisch und Meeresfrüchte in jeder Form. Zu gegrillten Spezialitäten darf die beliebte Sauce Allioli aus Olivenöl, Knoblauch und Eigelb nicht fehlen.
Menorca
Auf Menorca (auch Minorca), der kleinen Schwesterinsel von Mallorca, lässt sich fernab vom Massentourismus intakte Natur, Geschichte und Tradition mit dem alten Flair Spaniens erleben. Als nördlichste und zugleich auch östlichste Insel des Archipels der Balearen hat die Insel gerade mal knapp über 88.000 Einwohner. Ganz gleich, wo man sich auf Menorca befindet, nie ist es weit zum Wasser.
Von der Unesco wurde sie zum Biosphären-Reservat erklärt, seit dem steht fast die Hälfte der Inselfläche unter Schutz. Viele unbebaute Strände, versteckte Strandbuchten und ursprüngliche Landschaften mit malerisch weißleuchtenden Dörfern sind somit erhalten geblieben. Neben den sauberen Stränden mit klarem, türkisfarbenen Wasser bietet Menorca wunderhübsche (Fischer-)Häfen, Höhlen und Bauten aus der Bronzezeit, traditionelle Architektur und eine atemberaubende Fauna und Flora.
Das Klima der Insel ist ein typisches, angenehmes Mittelmeerklima. Es wird von milden Temperaturen geprägt, deren Jahresmittel zwischen 16 und 17 Grad Celsius liegen. Im warmen Sommer können sie 24 und im feuchten Winter 11 Grad erreichen. Die beste Zeit, um ein angenehmes Klima zu genießen sind zweifellos die Monate Mai, Juni und September, wenn die Temperaturen Höchstwerte von zwischen 21 und 26 Grad erreichen.
Termine 2011
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