Unterbringung
Das Hotel verfügt über 36 individuelle, mit französischen Gemälden dekorierte Zimmer in harmonischer Atmosphäre mit folgender Ausstattung:
- Bad/WC
- Föhn
- Klimaanlage
- Minibar
- Sat.-TV und Canal+
- Telefon
- Zimmerservice
Hotelausstattung
- Bar
- Innenhof
- Öffentliche Parkgarage ( ca. € 10/Tag)
- Salon
- Tagungsraum mit 25 qm für maximal 25 Personen
Verpflegung
- Kontinentales Frühstücksbuffet
Nîmes
Nîmes ist eine Stadt im Süden Frankreichs und Hauptstadt des Département Gard. Ihre Einwohnerzahl beträgt 137.200 (1. Januar 2004). Nîmes ist eine alte Römerstadt (antiker Name: Nemausus) unweit des Pont du Gard - ein gewaltiger Aquädukt aus dem 1. Jahrhundert. Sehenswürdigkeiten der Stadt sind vor allem die zahlreichen Bauten aus der Römerzeit - u.a. das Amphitheater Les Arènes und die Maison Carrée, ein heute noch existenter Tempel aus dieser Zeit - sowie besonders die Kathedrale und der malerische
Stadtkern. Der Jeans-Stoff Denim ist nach "de Nîmes", deutsch "aus Nîmes", benannt.
Geschichte
Der Legende nach wurde die Stadt um eine Quelle von Nemausus (Herakles Sohn) gegründet. Dieser Name blieb in der Geschichte erhalten und wurde später von den römischen Siedlern benutzt. Die Quelle war bereits in der vorkeltischen Zeit einer Gottheit geweiht worden. Die Stadt war ursprünglich der Hauptort eines keltischen Stammes, der aber dann rasch die römische Zivilisation annahm. Besonders unter Agrippa, Schwiegersohn des Kaisers Augustus, wuchs die Stadt Nemausus schnell und erreichte im Jahre 27
v.Chr. den Status Colonia durch die Ansiedlung von Veteranen von Augustus' Siegen über Antonius und Kleopatra in Ägypten. Ihre bedeutenden Bauten stammen aus dieser Zeit. Die antiken Befestigungsanlagen der Stadt hatten eine Länge von 7 km und waren damit die mächtigsten von ganz Gallien. Die römische "Colonia Nemausus" war gut viermal so groß wie das mittelalterliche Nîmes. Auch nach der gallo-römischen Epoche blieb die Stadtentwicklung nicht stehen, obwohl Nîmes oftmals am Rande der Zerstörung
stand.
Das Amphitheater
Das zwischen 50 und 100 n.Chr. errichtete Arena zählt zweifellos zu den besterhaltensten Bauwerken der römischen Welt. Dieses vom Kolosseum in Rom inspirierte Amphitheater war hauptsächlich für Gladiatorenkämpfe vorgesehen. Allerdings nimmt es hinsichtlich der Größe unter den ca. 70 erhalten gebliebenen Amphitheatern nur den 20. Rang ein. Die Abmessungen der Arena betragen 131 x 100 Meter. Sie bot 21.000 Zuschauern Platz. Ober am Gesims sind noch an einigen Stellen die mit Löchern versehenen Konsolen
zusehen, die zur Aufnahme der Stangen dienten, an denen die Sonnensegel befestigt waren.
"Maisson Carree" (römischer Tempel)
Dieser römische Tempel wurde 5 n.Chr. errichtet und gilt als der besterhaltene der noch vorhandenen römischen Tempel. Die Grundfläche beträgt 25 x 12 Meter. Der Tempel war ursprünglich Augustus, dann Gajus und schließlich Lucius Cäsar geweiht. Ursprünglich lag der er im Zentrum der Stadt ,war von Wandelhallen umgeben und Teil eines größzügig gestalteten Forums.
"Diana-Tempel"
Die ursprüngliche Funktion dieses Gebäude ist bis heute nicht entschlüsselt. Es ist teilweise zerstört, ist aber wegen seiner Bogengewölbe, seinen Säulen und Gesimsen recht interessant.
Wasserleitung
Die Wasserleitung nach Nimes endet am sogenannten Castellum. Von hier aus wurde das Trinkwasser in die verschiedenen Stadtteile geleitet. Diese Anlage ist ein einzigartiges Zeugnis antiker Ingenieurskunst, ihre Funktion ist leicht nachvollziehbar.
Tour Magne (Turm)
Dieser Turm war Bestandteil der Stadtmauern, allerdings ist seine ursprüngliche Funktion bis heute umstritten. Die Thesen reichen von Mausoleum über Wachturm, Kultstätte bis hin zum Nachbau des Leuchtturm von Alexandria.
Porte d'Auguste
Bei diesem Stadttor fehlen die Aufbauten und die beiden flankierenden Türme. Allerdings ist es im unteren Bereich hervorragend erhalten. Zwei große Bögen sind für den Verkehr der Wagen in je eine Richtung vorgesehen. Dazwischen befinden sich niedrige Durchgänge für die Fußgänger. Alle Stadttore und die Mauern wurde der Stadt von Augustus im Jahre 16/15 v.Chr. geschenkt. Das belegt eine Inschrift in diesem Tor, die ehemals in großen Bronzelettern angebracht war und rekonstruiert werden konnte.