Radisson SAS Royal

Das 5*****Radisson SAS Royal ist ein vom international renommierten Architekten Arne Jacobsen gestaltetes Luxushotel, im Herzen Kopenhagens. Nicht weit vom Hotel finden Sie gute Restaurants, Geschäfte und Unterhaltungsmöglichkeiten.


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Radisson SAS Royal im Detail

Unterbringung
Das Hotel verfügt über 260 Zimmer mit folgender Ausstattung:

  • Föhn
  • TV
  • Minibar
  • Klimaanlage
  • Safe
  • Bademantel
  • Bügeleisen
  • Behindertengerechte Zimmer auf Anfrage buchbar
  • Kaffee-/Teezubereiter
  • Hosenpresse
  • High Speed Internet Zugang
  • 24-Stunden-Zimmerservice

Hotelausstattung
  • Restaurant
  • Bar
  • Café
  • Fitness u. Sauna inklusive
  • Lift
  • Garage
  • Tagungs- und Veranstaltungsräume für maximal 300 Personen

Verpflegung
  • Frühstücksbuffet

Kopenhagen
Kopenhagen ist nicht nur die Hauptstadt Dänemarks, sondern auch die facettenreichste Großstadt in Skandinavien. Ein Viertel aller Dänen leben im Großraum Kopenhagen und doch ist die City im Kern überschaubar. Mit der gewaltigen Brückenverbindung über den Øresund hinüber nach Schweden kommt Kopenhagen im neuen Jahrtausend eine noch größere Bedeutung als Drehscheibe in Skandinavien zu. Besucher aus aller Welt kommen nach Kopenhagen, um sich im Tivoli zu amüsieren, um die Meerjungfrau zu sehen, die Wachablösung vor dem Schloss der Königin zu beobachten, doch das ist erst der Anfang ...

Auch wenn Kopenhagen keine Weltstadt wie Berlin, London oder Paris ist, so ist sie doch eine wichtige Kulturmetropole innerhalb Skandinaviens. Sie bietet eine angenehme Mischung aus Kunstmuseen von Weltrang, ausgefallenen Geschäften, Spitzenrestaurants und eine abwechslungsreiche Kneipenszene. Da Kopenhagen im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde, finden Sie im Zentrum auf Schritt und Tritt die Prachtbauten aus der Ära König Christian IV.: den kuriosen Runden Turm, die einmalige Warenbörse, die Schlösser... Am Rande der historischen Altstadt in den sogenannten Brückenvierteln (Brokvarter), die nach dem Fall der Stadtmauern mit dem Beginn der Industrialisierung wie Pilze aus dem Boden schossen, entwickelt sich eine eigene Szene.

Kopenhagen ist überschaubar – was man nicht bequem zu Fuß erreichen kann, dafür steigt man kurz in den Bus oder die S-Bahn. In den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren Sie mit der Kopenhagenkarte sogar kostenlos und haben noch freien Eintritt in vielen Museen.

Ein abwechslungsreicher Spaziergang führt quer durch die Innenstadt bis zur Kleinen Meerjungfrau. Das Kreischen der Möwen begleitet einen dabei auf Schritt und Tritt. Ausgangspunkt ist der Rathausplatz mit seiner flimmernden Leuchtreklame. Wo neben dem berühmten Tivoli die vierspurigen Straßen aufeinander treffen schlägt das Herz der Stadt. Über die einmündende Fußgängerzone geht’s gemütlich durch die Altstadt zum Schloss Christiansborg, welches in seinen 600 Räumen das Parlament, den obersten Gerichtshof und die Repräsentationssäle der Königin beherbergt. Hier legte Bischof Absalon 1167 den Grundstein für die Kaufmannsstadt, was Kopenhagen übersetzt bedeutet. Die Häuser gegenüber der Schlossinsel wurden nach einem Großbrand im klassizistischen Stil erbaut, und vieles sieht heute noch so aus wie es Hans Christian Andersen bei seinem ersten Besuch vorfand. Eine Karriere im königlichen Theater war sein Traum, statt dessen wurde er Dänemarks berühmtester Märchenschreiber. Am Nyhavn, dem Aushängeschild Kopenhagens, hat die Gastronomie das ganze Jahr hindurch Saison. Auf der "unartigen Seite", wo einst die Bordelle Anziehungspunkt der Seeleute waren, reiht sich ein Restaurant an das Andere, davor liegen alte Segelschiffe und im Sommer stehen die Tische direkt am Kai.

Der Weg zum Schloss führt durch den Stadtteil Frederikstaden, der trotz kleiner Veränderungen als stilreinste Rokokoanlage in Europa angesehen wird. Prunkstück sind die vier Palais, die als Schloss Amalienborg von der Königsfamilie bewohnt werden. Wer nicht pünktlich zur großen Wachablösung um 12 Uhr kommt, kann dann die Soldaten bei ihren kleinen Zeremonien beobachten. Neben der Meerjungfrau gehören die Männer in Uniform zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt. Im "Märchenschloss" Rosenborg, das sich nicht weit von hier entfernt in einem wunderschönen Park erhebt, glitzern in der Schatzkammer die Kronjuwelen. Zusammen mit den Gemächern der verschiedenen Monarchen ist Schloss Rosenborg ein unbedingtes Muss bei einem Besuch der Hauptstadt. Und natürlich die kleine Meerjungfrau am Ende der Langeline, die im Laufe ihres langen Lebens schlimmes erlebt hat.

Altstadt
Bei einem Spaziergang durch die Altstadt, die zwischen der Einkaufsstraße Strøget und der Schlossinsel liegt, trifft man immer wieder auf historische Bauten und bemerkenswerte Straßenbezeichnungen. Wo heute die Magstræde verläuft, schwappte im Mittelalter das Meer. Hier waren die öffentlichen Toiletten der Stadt. Auch der Name der benachbarten Knabrostræde, was gebückter Rücken bedeutet, lässt auf den Donnerbalken schließen. Repräsentative Bürgerhäuser des 17. Jahrhunderts stellen die Gebäude 17 und 19 in der Magstræde dar. Sie haben als einzige die großen Stadtbrände überstanden. Auch wenn aufgrund der Brandgefahr Fachwerkhäuser verboten waren, so wurde meist nur an der Außenfassade der Schein gewahrt und im Hinterhof mit der preiswerteren Holzkonstruktion weiter gebaut.

Im Restaurant Abelone (Magstræde 16) können Sie nicht nur typisch dänisch essen, sondern auch eines der alten Häuser von innen sehen. Die Holzrohre, die hier ausgestellt sind waren einstige Wasserleitungen, die zu den verschiedenen Brunnen der Stadt führten. Sie wurden auf Initiative König Christian IV. installiert. Auch der Name des Platzes Vandkunsten erinnert an Wasser. Hier standen Wasserpumpen um das Trinkwasser aus den Seen im Norden weiter zum Schloss leiten zu können. Der sogenannte Struensee Gård ist ein typisches Beispiel der Bebauung nach dem ersten Stadtbrand 1728. Der Leibarzt des Königs hatte hier sein Domizil, wenn er sich nicht im Schloss oder bei der Königin aufhielt...

Kleine Meerjungfrau
Die Kleine Meerjungfrau gehört zu den Sehenswürdigkeiten Nummer eins in Kopenhagen. Als von Seiten der Tourismusbranche der Vorschlag gemacht wurde für das Wahrzeichen der Stadt einen anderen Platz zu suchen, um dem Ansturm der Busse und fotografierenden Touristen gerecht zu werden, stießen sie auf heftige Kritik. Die Belingske Tidene reagierte als eine der großen Tageszeitungen mit dem Satz "Würde man die Jungfrau jetzt umsetzen, wäre es so, als ob man sich in Dänemarks Nationalfahne die Nase schnauzen würde. Der Künstler Edvard Eriksen hatte die Seejungfrau nach dem Vorbild aus dem Märchen von Hans Christian Andersen angefertigt.

Finanziert wurde das Kunstwerk von keinem anderen als dem Bierbrauer Carl Jacobsen. Am 24. August 1913 eingeweiht. Bis dahin war das Thema bereits als Ballett für das königliche Theater inszeniert und in dem Musikstück von Fini Henriques verewigt. Der Kunstmäzen Jacobsen wollte nun auch eine Bronzeplastik von der Nixe stiften. Im Laufe ihres langen Lebens hat die berühmte Dame auf dem Felsen schon viel gelitten: Eines Nachts wurde sie knallrot angestrichen, ein anderes Mal hatte man ihr einen Bikini aufgemalt. Einmal wurde der Nixe sogar ein Arm abgeschlagen. Als Unbekannte 1964 die Meerjungfrau geköpft hatten, war die Empörung in der Bevölkerung groß. Spontan und unbürokratisch bewilligte der Stadtkämmerer 21000 Kronen für eine Reparatur des Nationalsymbols. Für die Familie des Bildhauers erweist sich das Werk bis heute als Goldgrube, denn die Rechte an den unzähligen Kopien bringen ihr jedes Jahr Hunderttausende ein.

Rathaus
Das markante Rathaus bildet den Mittelpunkt der Hauptstadt. Auf dem großen Platz, der von Leuchtreklame umgeben, ist schlägt sozusagen das Herz der Stadt. Hier laufen die vierspurigen Straßen zusammen, eilen die Menschen in die Fußgängerstraße Strøget, die Shoppingmeile der quer durch die Altstadt verläuft. Über dem Eingang der breiten Fassade im historistischen Stil wacht der Stadtgründer Bischof Absalon als vergoldete Bronzeskulptur über die Besucher. Die Figuren auf dem Dach stellen Nachtwächter der verschiedenen Generationen dar. Selbst die Fallrohre sind mit dem Stadtwappen geschmückt. Das Bauwerk des Architekten Martin Nyrop erinnert an das Rathaus in Siena. Sehenswert im Inneren die Weltuhr von Jens Olsen. Lohnend, wenn auch anstrengend, der Aufstieg zum Rathausturm mit großartigem Stadtblick. Nach 300 Stufen haben sie den höchsten Turm der Stadt erklommen (106 Meter).

Tivoli
Aus jeder Himmelsrichtung ist der altehrwürdige Vergnügungspark neben dem Bahnhof zu erreiche. Auf den einstigen Wassergräben des Verteidigungsgrabens kann man mit kleinen Booten fahren, kann gemütlich im Riesenrad die Stadt von oben sehen, sich in der Achterbahn vergnügen oder einem der 25 weiteren Fahrgeschäfte, kann in den zahlreichen Restaurants schlemmen oder den Konzerten lauschen. Besonders beliebt sind die täglichen Vorführungen des Pierrot im Pantomime-Theater. Auch nach über 150 Jahren sind grelle Leuchtreklamen auf dem Gelände verpönt und das ist gut so, denn mehr als 110.000 Lampen vermitteln in dem Park eine Atmosphäre die einzigartig für das Tivoli ist. Viele Tausend Lampen der Allhambra spiegeln sich allabendlich im Wasser, beleuchten den chinesischen Turm oder die vielen Buden in der Anlage. Gründer Georg Carstensen (1812-1857) hatte mit seiner Idee in Dänemark eine Marktlücke entdeckt. Das Gelände für sein Vorhaben konnte der 31 jährige vom König Christian VIII. mit den Worten bekommen: "Es wird nicht politisiert, wenn sich das Volk amüsiert". Als am 15. August 1843, schon wenige Monate nach der Genehmigung der Vergnügungspark die Tore der Stadt öffneten, musste es für sie für die Bürger wie ein Märchen aus 1001 Nacht gewesen sein. Bereits in der ersten Woche strömte jeder zehnt der damals 120000 Einwohner ins Tivoli. Trotz des großen internationalen Ansturms ist der Park nach wie vor ein Treffpunkt der Dänen, selbst die Königin kommt regelmäßig zu Besuch. Geöffnet von Ende April bis Mitte September von 11-24 Uhr. Ebenso während der Weihnachtszeit.

Nyhavn
Die bunten Oldtimer-Boote am Nyhavn zieren so manch einen Reiseführer und Werbeprospekt. Der neue Handelshafen (Nyhavn), der heute der älteste Hafen der Stadt ist, wurde zwischen 1671 und 1673 im Zuge der Stadterweiterung per Hand ausgegraben. Einige der bunten Häuser haben bis heute ihr typisches Aussehen mit Lastenkran im Giebel bewahrt, zeigen markante Hausschilder über den Eingängen oder große Symbole von Handel und Seefahrt. Seeleute aus aller Welt brachten in den zahlreichen Kneipen und dem Rotlichtbezirk auf der "unartigen" Seite des Hafens ihre Zeche durch. Von den Tatoostuben sind nur wenige geblieben, doch die Kneipen und Restaurants haben nach wie vor Hochkonjunktur, denn keiner der Besucher Kopenhagens versäumt es wenigstens einmal den Nyhavn auf und ab zu schlendern. Hier legen im Sommer die Kanalboote zu den beliebten Rundfahrten ab. Auf der gegenüber liegenden Straßenseite in Haus Nummer 20 wohnte Hans Christian Andersen, als 1835 sein erstes Märchen veröffentlicht wurde. Er nutzte jede Gelegenheit um eben um die Ecke ins Theater oder Ballett zu gehen, denn das war seine Leidenschaft. Der Theaterdirektor Jonas Collin, der Andersen wie seinen eigenen Sohn unterstützte, konnte ihm zwar kleine Rollen auf der Bühne verschaffen, doch zum Durchbruch reichte es für Andersen nicht. Auch der Nobelpreisträger Knut Hamsun logiert bei seinem Aufenthalt in Kopenhagen am Nyhavn. Im damaligen Hotel Øresund begann er 1888 seine Autobiographie "Hunger". Wer ein außergewöhnliche Unterkunft in Kopenhagen sucht, der sollte sich das Hotel 71 am Nyhavn einmal von innen anschauen. Es wurde in den alten Lagehäusern eingerichtet und zählt zu den Top Adressen in Kopenhagen. Das ausgemusterte Leuchtturmschiff am Kai gehört ebenfalls zum Hotel und wurde zu einem vorzüglichen Restaurant umgebaut.

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