Starhotel Cristallo Palace

Das 4****Starhotel Cristallo Palace liegt im Süden der Stadt, ideal unweit der Ringstraße und in der Nähe der Porta Nuova sowie des Geschäfts- und Einkaufszentrums. 2 km von der alten Mauer (antiche mura) von Bergamo Alta entfernt, mit der Cabelcar geht es nach oben, wo sich eine einmalige historische Welt auftut: Kathedralen-Platz mit der Baptisterie, Coleoni Kapelle, Piazza Vecchia und Piazza Fieno und viele wunderbaren Vinotheken, Bars, Trattoria.


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Anreise Abreise Erwachsene Kinder Währung  

Starhotel Cristallo Palace im Detail

Unterbringung
Das STARHOTEL CRISTALLO PALACE verfügt über 90 Zimmer mit folgender Ausstattung:

  • schallisolierte Zimmer
  • individuell regulierbarer Klimaanlage
  • Direktwahl-Telefon
  • Radio
  • Farbfernseher mit Satellitenprogramm (auch deutsche Sender)
  • Minibar
  • Föhn

Hotelausstattung
  • American Bar
  • Frühstücksraum
  • Restaurant "L'Antica Perosa"
  • Schwimmbad
  • Fitneßcenter Francesco Conti
  • Solarium
  • Parkplatz
  • Garage

Kongreßeinrichtungen
Das STARHOTEL CRISTALLO PALACE verfügt über das wichtigste Kongreßzentrum von Bergamo. Die sieben Kongreßräume und -säle haben eine Kapazität bis 450 Personen in einem einzelnen Saal. Die Serviceabteilung STARHOTELS-Meeting bietet dem Kongreßveranstalter alle technischen und gastronomischen Einrichtungen, die einen erfolgreichen Ablauf der Veranstaltung gewährleisten. Auch Cocktailempfänge und Bankette können abgehalten werden.

Verpflegung
  • Frühstücksbuffet

Bergamo
Bergamo (Bérghem im lokalen Dialekt, veraltet auch Wälsch-Bergen im Deutschen) ist eine Stadt in der italienischen Region Lombardei und Hauptort der Provinz Bergamo. Sie liegt etwa 50 km östlich von Mailand äußerst malerisch am Fuß der Alpen an der Grenze zur Poebene und hat ungefähr 113.000 Einwohner. Die alte Oberstadt (Città Alta) liegt 380 m ü. M. auf einem Hügel, der zu den letzten Ausläufern der Alpen gehört, bevor diese in die fruchtbare Poebene übergehen. Die neue Unterstadt (Città Bassa, auch Città Borghi) und einige Vorstädte erstrecken sich um den Altstadthügel, sowohl in der Ebene als auch über angrenzende Hügel.

Sehenswürdigkeiten
Die Altstadt, die heute ganz unter Denkmalschutz steht, zieht sich wie ein Amphitheater an einer Anhöhe empor und ist vollständig mit einer fünf Kilometer langen Stadtmauer umgeben. Die heutigen Mauern stammen aus dem 16. Jahrhundert und beinhalten mehrere Bastionen. In der Mitte der Altstadt liegt die Piazza Vecchia, an der die wichtigsten Gebäude der Altstadt liegen: das mittelalterliche Rathaus Palazzo Vecchio (della Ragione) mit dem Stadtturm, dahinter der Dom (ursprünglich von Ant. Filarete erbaut, im 17. Jahrhundert gänzlich umgestaltet) mit Kuppel, die Kirche Santa Maria Maggiore, ein schöner romanischer Bau (von 1173) mit den Denkmälern und Gräbern der Musiker Gaetano Donizetti und Johann Simon Mayr, und die darangebaute prachtvolle Cappella Colleoni mit den Grabmälern des Generals Bartolomeo Colleoni und seiner Tochter Medea. Im östlichen Bereich von Ober-Bergamo liegen die kleine reizende Kirche S. Michele al Pozzo Bianco, berühmt wegen der Fresken des Lorenzo Lotto und heute gerne als Hochzeitskapelle genutzt sowie die Kirche des Augustinerklosters (Ex Chiesa di S. Agostino), des einzigen gotischen Kirchenbaus in der Città Alta.

Vom alten Kastell auf dem Hügel San Vigilio nordwestlich über der Altstadt genießt man eine ausgedehnte Fernsicht.

In der unteren Stadt liegen die Accademia Carrara, eine Gemäldesammlung mit Werken von Botticelli, Rubens, Raffael, Pisanello und weiteren, und die so genannte Fiera, ein großes Steingebäude mit 540 Buden und einem großen Saal in jeder Ecke, in dem jährlich die berühmte Bartholomäusmesse abgehalten wird.

Die beiden Stadtteile sind durch die Viale Vittorio Emanuele sowie seit 1887 durch die Standseilbahn der Città Alta verbunden.

Kulinarisches
Bergamo ist für seine Polenta bekannt. Taleggio ist ein Weichkäse aus einem nahe gelegenen Bergtal. Die Torta Donizetti wird zu Ehren eines der berühmtesten Söhne der Stadt, des Komponisten Gaetano Donizetti gemacht.

Wirtschaft
Schon früh haben sich die Bergamasker durch gewerbliche Tätigkeit ausgezeichnet: sie haben zuerst die Seidenraupenzucht in Oberitalien eingeführt, erlangten durch Schafzucht weiten Ruf, lieferten den besten Eisendraht und leisteten auch im Orgelbau Ungewöhnliches.

Verkehr
Bergamo ist leicht über die Autobahn erreichbar. Mit der Eisenbahn beträgt die Fahrzeit ab Mailand (Milano Centrale) etwa 50 Minuten. Neben dem Bahnhof liegt der Busbahnhof, von wo man u.a. ebenfalls nach Mailand fahren kann.

Am südöstlichen Stadtrand liegt der Flughafen Orio al Serio, der nach Linate und Malpensa als Mailands dritter Flughafen gilt. Er wird von Deutschland aus vorwiegend von Low-Cost-Airlines unter anderem von Frankfurt-Hahn sowie Berlin, Hannover, Leipzig und Düsseldorf angeflogen. Die Busfahrt mit regulären Stadtbussen (Linie 1C) ins Zentrum dauert etwa 15 Minuten. An Sonn- und Feiertagen fährt der Bus aber nur stündlich. Es gibt vom Flughafen auch private Buslinien nach Mailand und zum Flughafen Malpensa.

Früher gab es in Bergamo eine Straßenbahn. Heute verkehren nur noch Buslinien und die beiden Standseilbahnen.

Standseilbahn der Città Alta
Ab 1880 suchte die Stadt nach einer verkehrstechnischen Lösung, um die auf Hügeln gelegenen Altstadt aus ihrer Isolation und kommerziellen Krise zu befreien, die nach der Ausdehnung und Entwicklung der modernen, sich immer weiter ausbreitenden Unterstadt eingetreten war. Auch die Stadtverwaltung zog in die Zone Sentierone der Unterstadt um. Nach langer Diskussion wurde der Vorschlag des Ingenieurs Alessandro Ferretti angenommen. Dieser wurde beauftragt, eine Standseilbahn zu bauen, die die Viale Vittorio Emanuele am nördlichen Rand der Unterstadt mit dem Piazza Mercato delle Scarpe der südlichen alten Oberstadt verbinden sollte.

Die Jungfernfahrt der Seilbahn mit dem Namen Città Alta erfolgte am 20. September 1887. Die Seilbahn überwindet auf ihrem Weg von der Unterstadt (271 m) in die Oberstadt (356 m) einen Höhenunterschied von 85 m, wobei das höchste Gefälle 52% beträgt. Die Wegstrecke für die eine Kabine misst 236 m, für die zweite 240 m. Jeder der beiden Waggons fasst bis zu 50 Personen. Der Ingenieur Ferretti, der auch die Direktion der Pferdebahn der Unterstadt innhatte, verwaltete sie bis 1907, als die Leitung der Anlage durch eine Volksabstimmung an die Stadtverwaltung überging. Im Jahr 1921 wurde die Anlage komplett erneuert, indem zwei Seilbahnen ersetzt und die zwei Stationen völlig umgebaut wurden. Renovierungen erfolgten 1954, 1963/64 sowie 1987, genau 100 Jahre nach ihrer Einweihung. Heute ist die Seilbahn beliebtes und schnelles Verbindungsmittel für Einheimische und Touristen zwischen der Unter- und Oberstadt.

Standseilbahn von San Vigilio
Eine zweite Standseilbahn fährt innerhalb der nordwestlichen Oberstadt zum Hügel San Vigilio. Sie wurde am 27. August 1912 mit einem 55 Plätze fassenden Waggon in Betrieb genommen und überwindet auf ihrer 630 m langen Strecke von 369 m auf 459 m einen Höhenunterschied von 90 m. Das höchste Gefälle beträgt 22 %. Die verwaltende Firma befand sich bald in finanziellen Schwierigkeiten, so dass 1918 die Verbindung ebenfalls von den städtischen Verkehrsbetrieben übernommen wurde. Nach der Stilllegung zwischen 1976 und 1984 wurde die Seilbahn von 1987 bis 1991 grundlegend erneuert und dient heute in erster Linie Touristen dazu, die 496 m hoch gelegene Burg zu erreichen, von wo man einen überwältigenden Blick auf die Altstadt, die Unterstadt sowie das weite Umland hat. Außerdem kann man hier Teile eines Verteidigungssystems besichtigen, das von 1550 bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf bestehenden mittelalterlichen Strukturen umgebaut und erweitert wurde. Einer der berühmtesten Fahrgäste der ersten Jahre war Hermann Hesse im Jahr 1913.

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