
7-tägige Rundreise durch Venezuela
Diese Reise führt Sie bis in den tiefen Süden zu den weltweit einzigartigen Tafelbergen und dem höchsten Wasserfall der Welt, dem „Salto Ángel“.
Highlights
Orinoco Delta hautnah - mit einer Übernachtung im Dschungel Camp; Tafelberge und Wasserfälle im Nationalpark Canaima & spektakulärer Überflug der Gran Sabana und Übernachtung direkt an der Laguna von Canaima !
Venezuela
Venezuela liegt im Norden Südamerikas an der Karibikküste. Der Staat grenzt an Brasilien, Kolumbien und Guyana und hat gut 27 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt Caracas ist ein Höhepunkt für jeden Besucher Venezuelas. Im Stadtgebiet befinden sich viele Denkmäler und Symbole aus dem Unabhängigkeitskampf im 19. Jahrhundert. Das Mausoleum des Freiheitskämpfers Simon Bolivar besucht jeder Einwohner Venezuelas mindestens einmal in seinem Leben. Imposante Kirchen und Kathedralen sowie Museen über Kunst, Kultur
und Geschichte des Landes runden das Bild ab.
Östlich der Hauptstadt befindet sich der Nationalpark Mochima, der besonders für seine artenreiche Tierwelt und seine malerischen Strände bekannt ist. Naturfreunde wird es auch zur Cueva del Guacharo ziehen, dem größten Höhlensystem Venezuelas, das bereits Alexander von Humboldt erforschte. Die Tropfsteinhöhle ist die Heimat der Guacharos, vegetarischer Nachtvögel, die sich per Ultraschall orientieren.
Die Temperaturen in Venezuela sind ganzjährig etwa konstant. Der größte Teil des Landes liegt auf einer Höhe von unter 1000 m. Von daher beträgt die Temperatur fast immer über 24 °C. Regenfälle sind saisonabhängig, die Trockenzeit dauert theoretisch von Dezember bis April. Das hat sich die letzten Jahre, so wie das gesamte Weltklima auch, alles sehr verändert und man kann sich auf keine festen Regen- bzw. Trockenzeiten mehr einstellen.
Aber auch in der Regenzeit kann man Venezuela durchaus gut bereisen. Einige Gegenden im Lande werden erst in der Regenzeit, oder kurz nach Ende des Regens interessant. So passiert es etwa am Angelfall, der ohne Wasser ja nicht so eindrucksvoll ist. Den Begriff Regenzeit darf man nicht falsch verstehen. Es bedeutet nicht, dass es Tag und Nacht regnet; normal ist es maximal eine Stunde am Tag, genauso wie man in der sogenannten Trockenzeit nicht vor einen Schauer geschützt ist.
Nur wer in wirkliche Risikogebiete innerhalb von Venezuela reist, sollte eine Malariaprophylaxe nehmen, denn diese Medikamente haben oft sehr starke Nebenwirkungen und bieten keinen 100% Schutz. Dafür gibt es leider schon zu viele Malariaerreger, die Resistenzen entwickelt haben. Allerdings gibt es schon Zonen im Lande, wo man sich schützen sollte - letzendlich muss jeder für sich selber das Verhältnis von Nutzen zur Nebenwirkung abschätzen, und dann entscheiden, ob und welche Prophylaxe für ihn richtig
ist.
Das Nationalgericht ist der Pabellón Criollo, eine Kombination aus schwarzen Bohnen (Caraotas), Kochbanane (Platano), Reis und zerrissenem Faserfleisch (Carne Mechada). Ein typisches Gericht sind außerdem die Hallacas (ein Ragout aus Rindfleisch, Rosinen, Gemüse, Kapern, Oliven und Nüssen in Maisteig) und Mondongo (einem kräftig gewürzten Eintopf mit Kutteln). Dazu werden vor allem Saft (Papelon con limon), gemischt aus Melasse, Limettensaft und Wasser getrunken. Das Grundnahrungsmittel der Venezolaner
sind die Arepas, gebratene Maisfladen mit mannigfaltigen Füllungen. Der Sancocho ist eine Suppe, die in der Regel in einem großen Topf für viele Menschen angerichtet wird und verschiedene Gemüse- und Fleischsorten enthält.
Termine 2011
Wie gefällt Ihnen die Präsentation dieses Angebotes?