
19-Tage-Erlebnisreise
Ideal für Einsteiger wie auch für Kenner: die klassischen Höhepunkte kombiniert mit dem verborgenen, landschaftlich reizvollen Norden. Entdecken Sie Vietnam auf neuen Pfaden zwischen alten Traditionen und dynamischer Aufbruchstimmung.
Vietnam
Vietnam ist eine Reise wert. Die meisten Besucher des Landes sind von der Schönheit seiner Natur begeistert. Sei es als Touristen, welche ihre Reise über ein Reisebüro buchten und in einem der zahllosen, wie Pilze aus dem Boden geschossenen Hotels buchten, oder Besucher, die einfach nur mit dem Rucksack auf dem Rücken Vietnam ganz individuell bereisen und somit das Land und die Menschen besonders authentisch erleben.
Die einheimische Bevölkerung ist sehr gastfreundlich. Besonders wenn man als Fremder die dortigen Verhaltensregeln beachtet und hinzu noch ein paar vietnamesische Worte zur Anwendung bringt. Ansonsten gilt, wo Sonne ist, dort findet man auch Schatten. In den großen Städten muß man hin und wieder mit aufdringlicher Bettelei und Anbiederei rechnen, da die Armut unter einem erheblichen Teil der Bevölkerung sehr groß ist. Die Scherre zwischen arm und reich öffnet sich ständig und rasant. Man sollte das als
Tourist nicht überbewerten.
Durch seine große Nord-Süd-Ausdehnung liegt Vietnam in zwei Klimazonen:
Der Norden hat ein subtropisches Klima. Es gibt zwei Jahreszeiten, der Winter dauert etwa vom November bis April, der Sommer vom Mai bis Oktober. Die kühlsten Monate sind meist der Dezember und der Januar, wo es in Hanoi oft um die 15 °C kühl und nass ist (Nieselregen). In den Bergen um Sapa kommt es auch vor, dass zeitweise etwas Schnee fällt. Der Sommer ist im Norden sehr heiß, 30 °C und mehr sind im Juni/Juli die Regel.
Der Süden ist dagegen tropisch. Man unterscheidet drei Jahreszeiten: Die kühle Zeit vom November bis Januar (in Ho-Chi-Minh-Stadt mit tagsüber 28 °C–30 °C, nachts kühlt es oft unter 20 °C ab), die heiße Jahreszeit vom Februar bis im Mai (schwül und oft über 35 °C) und die Regenzeit vom Juni bis Oktober, während der es ebenfalls heiß ist, aber es häufig ein bis zwei Stunden lange Regengüsse gibt. Tagelange Regenfälle sind auch mitten in der Regenzeit die absolute Ausnahme. Besonders um Hoi An, aber auch im
Mekong-Delta gibt es in dieser Jahreszeit jedoch oft Überschwemmungen.
Die Klimagrenze liegt beim Wolkenpass zwischen Hue und Da Nang.
Grundnahrungsmittel Nummer eins ist in Vietnam wie in den meisten asiatischen Ländern der Reis (Vietnamesisch: Cơm), welcher meist zusammen mit Fleisch- und Gemüsegerichten gegessen wird. Eine weitere Spezialität Vietnams sind die verschiedenen Suppen und Eintöpfe (Phở: klassische Nudelsuppe, Hủ tiếu: Variante mit gekringelten Nudeln). Vietnam ist auch ein Paradies für Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten.
Das wichtigste Gewürz in der vietnamesischen Küche ist die Fischsauce Nước mắm, welche roh einen für die westliche Nase etwas gewöhnungsbedürftigen Geruch verbreitet, jedoch den Gerichten einen unverwechselbaren und beinahe süchtigmachenden Geschmack verleiht.
Restaurants mit westlicher Küche gibt es nur in Saigon und Hanoi sowie in den wichtigeren Touristenorten. Am günstigsten isst man in den Garküchen, die sich an fast jeder Ecke befinden und meist auf ein bestimmtes Gericht spezialisiert sind. Wem das angesichts der manchmal etwas schwer zu beurteilenden Hygiene etwas suspekt sein sollte, hält sich an die ebenfalls sehr günstigen Reis- oder Suppenrestaurants, die bei den Einheimischen sehr beliebt sind. Überhaupt empfiehlt es sich, danach zu gehen, wo die
Einheimischen essen. Dann ist das Restaurant auch wirklich gut und authentisch.
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