Villa Fürstenberg

Die denkmalgeschützte 4****Villa Fürstenberg ist nun - nach aufwändiger Restaurierung - zu einem kleinen, aber feinen Hotel umgebaut.


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Villa Fürstenberg im Detail

Hotelbeschreibung
Das Hotel Villa Fürstenberg bereichert mit charmanter Ausstattung und bestem Service die Leverkusener Hotellerie.

Alle Zimmer verfügen über einen schnellen DSL-Internet-Zugang. Im Erdgeschoss steht auch W-LAN zur Verfügung. Beides natürlich für Gäste kostenlos.

Ergänzend - und der gastronomischen Tradition an diesem Ort verpflichtet - wurde das Bar Restaurant La Villa geschaffen.

Das Hotel verfügt über 16 Zimmer und 1 Suite.

Historie

  • Architekt und Bauherr: Johann Friedrich Weskott jun. lässt sich Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Architekten Prof. Peter Klotzbach (1875-1947) die Villa Weskott an der Rat-Deycks-Straße bauen. Klotzbach hat u. a. in Opladen das Landratsamt (jetzt Stadtarchiv), die Landwirtschaftsschule (jetzt Chem. Untersuchungsinstitut der Stadt Leverkusen), das ehem. Gymnasium im Hederichsfeld "Landrat-Lucas-Schule II", (jetzt kath. Hauptschule) und die Grundschule Herzogstraße gebaut.

  • Von der Pfarrgemeinde zur Stadt: Die Pfarrgemeinde St. Remigius errichtet neben der 1930 gekauften Weskottschen Villa einen großen Saal (heutige Stadthalle). Die Nutzung ist als kath. Vereinshaus vorgesehen. Der Saal steht daneben den Opladenern als Theaterraum zur Verfügung, 1939 verkauft die Pfarrgemeinschaft das Anwesen an die Stadt Opladen, die ihr Gebäude von jetzt an „Stadthalle“ nennt. 1946 dient die Stadthalle als Massenquartier für Flüchtlinge aus dem Osten.

  • Über Wandelhalle zur "guten Stube": In den frühen fünfziger Jahren lässt die Stadtverwaltung Opladen eine Wandelhalle an den Saal anbauen und den Saal erhöhen. Die Bühne wird räumlich und technisch verbessert. Es wird eine "Orchesterversenkung" und eine Hebebühne eingerichtet. In den Jahren 1947 bis 1963 ist der später als Stadthallenrestaurant genutzte Teil ein Altenheim. Danach entwickelte sich die Stadthalle zur sogenanten "guten Stube" Opladens. Das Restaurant war mittags Anlaufstelle für viele Beschäftigten in Opladen und abends das gutbürgerliche Restaurant seiner Zeit. Und in der Stadthalle wurde alles gefeiert, was zu feiern war. Doch diese Aera ging - wie so vieles - irgendwann zu Ende.

  • Von der guten Stube zum Veranstaltungsraum: Die Stadthalle wurde in den letzten Jahren als reines Restaurant betrieben und nur sporadisch, zusammen mit dem Saalanbau, als Event-Location genutzt. Ob karnevalistische Sitzungen, Schützenfeste, Modenschauen, Jubiläen, Abiturfeiern oder Galaempfänge, die Stadthalle in Opladen beherbergte vor dem letzten Pächterwechsel in 2002, respektive vor der Schließung in 2005, die gesamte Bandbreite von Veranstaltungen.

  • Auf neuen Wegen: Im Frühjahr 2006 veräußerte die Stadt Leverkusen die Villa Fürstenberg samt Saalanbau an den Projektentwickler, Uwe Fuhrmann, aus Duisburg. Aufgrund der Attraktivität der Gebäude entschloss man sich schnell zum Umbau der Villa in ein Hotel sowie zur Komplettsanierung des Saalanbaus. Diese attraktive Konstellation kann durchaus als Unikat in der rheinischen Veranstalterszene angesehen werden. Sie bietet Synergien, die zwischen Düsseldorf und Köln-Bonn einzigartig sind.

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